Hat es och bald ausgerollt? Der Felgenhersteller BBS steckt offenbar erneut in wirtschaftlichen

Hat es och bald ausgerollt? Der Felgenhersteller BBS steckt offenbar erneut in wirtschaftlichen Problemen. (Bild: BBS)

Wie die “Financial Times Deutschland” erfahren hat, haben die Mitarbeiter ihr Dezember-Gehalt nicht erhalten. 

Eigentlich sollte der Ausdruck “Insolvenz”  für dieses Jahr aus dem Ökonomie-Wortschaz gestrichen werden: Die Autokonjunktur läuft wie geschmiert. Die Chinesen stehen Schlange, um eine der deutschen Nobelkarossen zu kaufen, und wenn von den Rädern dann noch superteure Felgen glänzen, ist das Glück perfekt.

Dieses Szenario vor Augen, kann man kaum glauben, dass ein Unternehmen wie BBS schon wieder insolvent ist. Tatsache ist laut der “FTD” aber: Die Mitarbeiter des Felgenherstellers aus dem Schwarzwald haben ihr Geld für Dezember nicht bekommen.

Ein Teil des Unternehmens soll jetzt innerhalb kurzer Frist an einen Schweizer Konkurrenten verkauft werden. Diese Vorgänge wirken äußerst befremdlich, denn wenige Tage vor Weihnachten hat BBS-Geschäftsführer Norbert Zumblick noch von der aktuellen Lage geschwärmt und von großartigen Ausbauplänen berichtet. Dafür gibt es wohl zwei mögliche Erklärungen: Entweder er hat nicht die Wahrheit gesagt, oder er war über die tatsächliche Lage des Unternehmens nicht im Bild. Agierte Zumblick als Gehilfe eines Investors, der die Kassen von BBS geleert hat?

So oder so ist jetzt viel Vertrauen verspielt: Mitarbeiter, Kunden wie auch Lieferanten wissen nicht, woran sie sind. Für die Zukunft von BBS verheißt das nichts Gutes.