Jean-Marc Gales

Kündigt harte Einschnitte an Lotus-Chef Jean-Marc Gales. Bild: Tobias Bugala

In einem Statement spricht der seit 1. Mai amtierende neue Lotus-Chef Jean-Marc Gales von bedauerlichen, aber letztlich unumgänglichen personellen Einschnitten bei dem der malaysischen DRB-Hicom-Konzern gehörenden Sportwagenmarke. DRB-Hicom seinerseits hält die Mehrheit am malysischen Autobauer Proton, der Lotus bereits 1996 übernommen hatte. Zuletzt war Lotus im wesentlichen durch die Verschiebung angekündigter Produktneuerungen aufgefallen.

Seit seinem Amtsantritt hat Jean-Marc Gales offenbar jeden Stein im Unternehmen umgedreht. Ergebnis: eine umfassende Neustrukturierung der legendären Sportwagenmarke ist wohl unumgänglich. Zwar geht Gales nicht auf Details ein. In einem Statement schreibt er aber, dass die Organisationsstrukturen grundsätzlich neuausgerichtet werden müssten, um Lotus wieder auf die Erfolgsspur zu bringen. Zudem steht wohl ein scharfes Sparprogramm an. In diesem Zusammenhang kündigte Gales die Streichung von bis zu 325 Jobs weltweit an.

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Frank Volk