Oberndörfer, Screenshot Website

Die Oberndöfer GmbH ist auf Präzisionsdrehteile spezialisiert und beliefert überwiegend große TIER 1-Zulieferer. Bild: Screenshot Website

Die schwäbische Oberndörfer GmbH stellt Präzisionsdreh- und Frästeile für die Automobilindustrie her und wurde im Jahre 1992 als ein Zweimann-Betrieb gegründet. Seither konnte sich das Unternehmen deutlich vergrößern. Im Jahr 2013 erzielte die Gesellschaft einen Umsatz von 44,4 Millionen Euro und beschäftigte rund 250 Mitarbeiter. In seinen zwei Werken am Firmensitz Gaildorf verfügt Oberndörfer über einen Maschinenpark mit etwa 150 Maschinen. Zudem betreibt das Unternehmen dort einen eigenen Werkzeugbau, der sich hauptsächlich auf Automatisierung konzentriert.

“Für seine Kunden, überwiegend große TIER 1-Zulieferer, ist Oberndörfer ein wichtiger Lieferant für Präzisionsteile, die in Hochdruckeinspritzsystemen Verwendung finden”, so Finatem-Partner Daniel Kartje. “Diese Teile sind für eine effiziente Verbrennung und damit Kraftstoffeinsparung von zentraler Bedeutung. Zudem werden Teile für moderne Lenksysteme gefertigt.”

Finatem sieht in der Akquisition eine konsequente Ergänzung des Portfolios seines Finatem-III-Fonds, der unter anderem seit zwei Jahren mehrheitlich an der WST Präzisionstechnik in Löffingen im Schwarzwald beteiligt ist. Beide Unternehmen sowie die Investments bei der Herzog Gruppe und der italienischen mG miniGears SpA verstärken das Engagement von Finatem im Bereich Antriebs- und Getriebetechnik mit einem breiten Kundenportfolio in der Automobil-, Motorrad- und Elektrowerkzeug- und Gartengeräteindustrie, so Finatem. “Durch die Versorgung mit Expansionskapital können wir die Kapitalbasis des Unternehmens verbreitern und ermöglichen somit Investitionen für weiteres Wachstum. Besonders beeindruckt hat uns an Oberndörfer das vorhandene, führende Fertigungs-Know-how in der Zerspanung. Dies wollen wir effizient nutzen, um das Unternehmen auf dem weiteren Weg erfolgreich zu begleiten und zu unterstützen”, erklärte Finatem-Gründungspartner Christophe Hemmerle.