Ingenieursdienstleister Segula  PSA Opel

Zu einem freiwilligen Wechsel zum Ingenieursdienstleister Segula erklärten sich demnach nur 20 Leute bereit. Man bekenne sich klar zur strategischen Partnerschaft mit Segula, die hoch qualifizierte Arbeitsplätze am Standort sichere. Bild: Segula

Die überzähligen Beschäftigten am Opel-Stammsitz Rüsselsheim verlassen in Scharen den vom französischen PSA-Konzern übernommenen Autobauer. Nach Informationen der IG Metall haben bereits rund 1.000 Ingenieure und Facharbeiter das erneut aufgelegte Abfindungsprogramm wahrgenommen. Sie konnten bis einschließlich Mittwoch (24. April 2019) je nach individuellen Voraussetzungen zwischen Vorruhestand, Altersteilzeit und Abfindungen wählen.

Zu einem freiwilligen Wechsel zum Ingenieursdienstleister Segula erklärten sich demnach nur 20 Leute bereit, hieß es am Donnerstag (25. April 2019). Opel wollte die konkreten Zahlen nicht kommentieren. Man bekenne sich klar zur strategischen Partnerschaft mit Segula, die hoch qualifizierte Arbeitsplätze am Standort sichere, erklärte ein Sprecher.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Opel auf seinem Sanierungskurs in einer ersten Runde 3700 Mitarbeiter mit Geld zum Gehen bewegt. Mit der zweiten Abfindungswelle ist Opel seinem aktuellen Ziel nähergekommen, 2.000 der zuletzt noch 6.400 Arbeitsplätze im Rüsselsheimer Entwicklungszentrum abzubauen. Nun werden intern die rund 1.000 noch fehlenden Leute ausgewählt, die dann zu Segula wechseln sollen. Ihnen werden nach der Auswahl noch einmal Abfindungen angeboten, haben Opel und Arbeitnehmervertreter vereinbart.