Die deutschen Unternehmen mussten 2009 einen historischen Einbruch um 34 Prozent verkraften und stellten im vergangen Jahr Werkzeuge im Wert von 6,7 Milliarden Euro her. Dennoch konnten dank Kurzarbeit die meisten der hochqualifizierten 77.000 Beschäftigten in den Unternehmen gehalten werden. Viele andere Werkzeugnationen und Kundenbranchen traf die Krise wesentlich härter.
Aktuell ist in verschiedenen Teilbranchen ein spürbarer Aufschwung zu verzeichnen; allen voran bei den Zerspanwerkzeugen. Andere Produktgruppen, die stärker investitionsabhängig sind, wie die Spann- und Messmittel warten noch auf ein deutliches Anziehen der Konjunktur. Auch die Sonderkonjunktur im Werkzeugbau läuft noch nicht wieder rund.
Die deutschen Präzisionswerkzeug-Hersteller sind nicht nur einer der größten Arbeitgeber im Maschinenbau, sondern auch einer der wichtigsten Innovationstreiber in der Metallbearbeitung weltweit. Die Unternehmen investieren überproportional stark in Forschung und Entwicklung, denn nur mit Innovationen bei der Produktionstechnik lassen sich bahnbrechend neue Produkte realisieren.