Nissan kauft sich bei Mitsubishi ein. Bild: Nissan

Nissan kauft sich bei Mitsubishi ein. Bild: Nissan

Nissan und Mitsubishi arbeiten bereits seit Jahren in diesem Segment zusammen. Es war der Renault-Partner, der die Manipulationen bei Mitsubishi Motors festgestellt hatte.

Man werde Mitsubishi Motors helfen, das Vertrauen der Öffentlichkeit wiederzuerlangen, sagte Nissan-Chef Carlos Ghosn. Die Allianz mit Nissan sei ein "kritischer Meilenstein" für Mitsubishi, um aus dem Skandal herauszukommen, so Mitsubish-Chef Osamu Masuko.

Bislang sind zwei andere Unternehmen aus dem Mitsubishi-Konglomerat mit insgesamt rund 23 Prozent die größten Anteilseigner bei Mitsubishi Motors. Mit dem Einstieg von Nissan bei Mitsubishi Motors würde die Zusammenarbeit mit der Mitsubishi-Gruppe japanischen Medienberichten zufolge möglicherweise gelockert.

Von der künftig deutlich erweiterten Zusammenarbeit würden jedoch beide Seiten profitieren, betonte Ghosn. Er sprach von einer "Win-Win"-Vereinbarung. Nissan könnte sich die Kompetenz von Mitsubishi bei den in Japan beliebten Kleinstwagen zu Nutze machen. Zudem ist Mitsubishi mit seinen SUV stark auf Wachstumsmärkten in Südostasien vertreten. Mit der Marke Mitsubishi könnte Nissan dort gegen Konkurrenten wie Toyota aufholen.