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Heiß begehrt: Der Kartendienst Here von Nokia. Derzeit bringen sich die Bieter in Stellung- Bild: Here

Im Buhlen um den den Kartendienst haben sich dei Autobauer zur Allianz zusammen geschlossen. Es gibt aber harte Konkurrenz. So haben gibt es Interessenten aus China und mehrere Finanzinvestoren, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg.

So hätte sich der Fahrdienst-Vermittler Uber mit der chinesischen Internet-Suchmaschine Baidu und dem Finanzinvestor Apax Partners zusammengetan. Weiter starkes Interesse hätte die Autobauerallianz Audi, BMW und Daimler, die bereits mit einem Vorab-Gebot gescheitert waren.

Eine weitere Gruppe werde von zwei chinesischen Unternehmen beherrscht: Dem Internet-Konzern Tencent und dem Kartenanbieter NavInfo. Mit dabei in dieser Allianz sei auch der Finanzinvestor EQT Partners.

Außerdem habe Microsoft angeboten, einen Minderheitsanteil zu erwerben und im Rennen seien auch die Finanzinvestoren Hellman & Friedman, Silver Lake Management und Thoma Bravo.

Nokia will sich auf das Kerngeschäft als Ausrüster von Telekom-Netzwerken mit der Übernahme des Rivalen Alcatel-Lucent konzentrieren und seinen Kartendienst abstoßen. Es ist eine seltene Gelegenheit, einen gut ausgebauten Anbieter digitaler Karten zu kaufen. Nach bisherigen Berichten streben die Finnen einen Preis von mindestens drei Milliarden Euro an. Here wird hauptsächlich am Nokia-Standort Berlin entwickelt und geführt.

fv/dpa