Batteriezellen von CATL

Auch BMW verbaut in seinen elektrifizierten Fahrzeugen Batteriezellen von CATL. Die asiatischen Hersteller sind bei der Entwicklung von Lithium-Ionen-Zellen weit enteilt. Bild: BMW

Die deutsche und die europäische Industrie haben die Batterieentwicklung für Hybrid- und Elektrofahrzeuge weitgehend verschlafen. Diesen Vorsprung nun noch aufzuholen, scheint unwahrscheinlich. „Es macht keinen Sinn, der heutigen Technologie nachzujagen“, sagt BMW Betriebsrat Peter Cammerer. Stattdessen sollte man sich auf die „Post-Lithium-Ära" vorbereiten, indem die deutsche Industrie ihre gemeinsamen Anstrengungen auf vielversprechende Natrium- oder Magnesium-Ionen-Batterietechnologien konzentriere.

Zulieferer Bosch stimmt dieser Einschätzung zu und verzichtet auf den Bau von Lithium-Ionen-Batteriezellen. Das Unternehmen hatte jüngst eine Studie durchgeführt, wonach bis 2030 20 Milliarden Euro investiert werden müssten, um ein Fünftel des europäischen Marktes zu erobern.

Vor wenigen Tagen hat der chinesischen Batteriehersteller Contemporary Amperex Technology Ltd. (CATL) seine Pläne für eine neue Batterieproduktion in Thüringen veröffentlicht. BMW hatte bereits zuvor einen Vertrag mit CATL im Wert von 1,2 Milliarden US-Dollar abgeschlossen, um Zellen für seine wachsende Palette an Elektrofahrzeugen zu produzieren. CATL beliefert neben BMW zudem andere deutsche Automobilhersteller wie Daimler und Volkswagen.

  • Northvolt plant eine Batteriezellenfabrik in Schweden.

    Northvolt plant eine Batteriezellenfabrik in Schweden. Bild: press-inform / Northvolt

  • Audi e-tron quattro Concept

    Noch beziehen die Autobauer die Batteriezellen aus Asien, das soll sich ändern (Bild: Audi e-tron quattro Concept). Bild: press-inform / Audi

  • Automobilexperte Professor Stefan Bratzel

    Der Automobilexperte Professor Stefan Bratzel glaubt, dass die Europäer erst in der nächsten Generation der Batteriezellen den Vorsprung der Asiaten aufholen können. Bild: press-inform / Bratzel / Auto Institut

  • Pouch-Zellen

    Momentan sind Pouch-Zellen sehr gefragt. Bild: Viehmann

  • Batterieproduktion

    Die europäischen Autobauer müssen an einem Strang ziehen, damit die hiesige Batterieproduktion ein Erfolg wird. Bild: press-inform / Daimler

  • Das Versuchslabor des skandinavischen Batteriezellen-Start Ups Northvolt

    Das Versuchslabor des skandinavischen Batteriezellen Start Ups Northvolt steht bereits. Bild: press-inform / Northvolt

  • Holger Gritzka, dem CEO von TerraE

    Nach Ansicht von Holger Gritzka, dem CEO von TerraE wird die Nachfrage nach Batterien auch in Europa rasant steigen (Bild: Batterie BMW i3). Bild:

  • Elektromodelloffensive der deutschen Hersteller

    Die Elektromodelloffensive der deutschen Hersteller spielt den europäischen Batteriezellproduzenten in die Karten (Bild: VW I.D.). Bild: press-inform / VW

  • Asiaten beherrschen den Markt für Batteriezellen

    Aktuell dominieren die Asiaten den Markt für Batteriezellen. Bild: JLR

  • Northvolt-CEO Peter Carlsson

    Northvolt CEO Peter Carlsson setzt auf Wasserkraft bei der Batteriezellproduktion. Bild: press-inform / Northvolt

  • Logistik ist bei der Zellproduktion ein Kostenfaktor

    Die Logistik ist bei der Zellproduktion ein Kostenfaktor (Bild: VW I.D. Vizzion Concept). Bild: Volkswagen

  • Batterien des Audi e-tron kommen aus Korea

    Noch kommen die Batterien des Audi e-tron aus Korea. Bild: press-inform / Audi

  • Mercedes EQ C Prototyp

    Mercedes EQ C Prototyp. Bild: press-inform / Mercedes

  • VW I.D. Vizzion

    VW I.D. Vizzion. Bild:

  • Audi e-tron Sportback Concept

    Audi e-tron Sportback Concept. Bild: press-inform / Audi