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BMW muss Milliarden in Elektroautos und Digitalisierung investieren, die großen Automärkte China und USA schwächeln und neue amerikanisch-chinesischen Zollstreitigkeiten kämen BMW zudem teuer zu stehen. Jetzt heißt es, sparen. Bild: BMW

| von Tino Böhler

BMW hat im vergangenen Jahr zwar mehr Autos verkauft, aber trotzdem deutlich weniger Gewinn gemacht als im Vorjahr. Jetzt heißt die Devise: Sparen. Was das genau heißt und was es für die Werke, die Arbeitsplätze und die Aktionäre bedeutet, das kann Vorstandschef Harald Krüger am Mittwoch (20. März 2019) auf der Bilanz-Pressekonferenz in München darlegen.

Wie im vergangenen Jahr rechnet BMW auch im laufenden Jahr mit einem leichten Absatzwachstum. Zu Umsatz und Ergebnis gibt es noch keine Aussagen. Aber der Vorstand erwartet weiteren Gegenwind. BMW muss Milliarden in Elektroautos und Digitalisierung investieren, die großen Automärkte China und USA schwächeln, neue amerikanisch-chinesischen Zollstreitigkeiten kämen BMW teuer zu stehen, und der Brexit trifft BMW mit seinen Auto- und Motorenwerken von Mini und Rolls-Royce hart. Sparen will BMW unter anderem bei der Vielfalt von Ausstattungen, Motor- und Modellvarianten. Ob BMW und Daimler nicht nur bei Carsharing und Autonomem Fahren, sondern auch bei Plattformen zusammenarbeiten wollen, ist offen.