Der BMW X1 wird ab 2017 einen kleinen Bruder haben. Bild: BMW / press-inform

Der BMW X1 wird ab 2017 einen kleinen Bruder haben. Bild: BMW / press-inform

Laut der Zeitschrift auto motor und sport wird der BMW mit dem Projektnamen Urban Cross auf der Plattform des 2er Active Tourer basieren. Mit einem Einstiegspreis von 25.000 Euro positioniert ihn der Münchner Autobauer nicht nur als direkten Gegner des MINI Countrymans, sondern auch des Audi Q1. Der Markstart des Ingolstädter Kleinst-SUVs ist für 2016 vorgesehen ? ein Jahr vor dem neuen BMW-Modell.

Der neue Stadt-SUV soll optisch nicht einfach ein kleinerer X1 sein. Laut Unternehmenskreisen wird er sich klar von den anderen X-Modellen unterscheiden. Statt mit Raumökonomie und guter Rundumsicht, soll der Urban Cross mit offensiven und coolem Design punkten. Das Dach ist rasant wie bei einem Coupé nach unten gezogen. Das Kofferraumvolumen liegt deshalb gerade auf dem Niveau eines Mini Paceman (330 Liter).

Der nur gut vier Meter lange Stadtflitzer teilt sich die Frontantriebsarchitektur mit dem MINI. Angeboten werden sollen die bekannten Drei- und Vierzylindermotoren von BMW. Dabei belässt es BMW bei klassischer Antriebstechnik, eine Elektroversion ist vom Urban Cross nicht geplant. Nach Informationen von auto motor und sport ist allerdings ein Plug-In-Hybrid zu einem späteren Zeitpunkt im Gespräch.

Die Entscheidung für einen kleinen SUV kommt überraschend, weil der BMW Urban Cross damit direkt gegen die SUV von Konzernmarke MINI antritt. Allerdings sieht BMW durch den Wettbewerb die Chance, noch größere Marktanteile in dem boomenden Mini-SUV-Segment zu erobern.

Wie der kleine Bruder des X1 einmal heißen wird, ist jedoch noch unklar. Sicher ist allerdings: X0 wird er aber jedenfalls nicht heißen.

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gp