Friedrich Eichiner, BMW

BMW-Finanzchef Friedrich Eichiner bei der BMW-Bilanzpressekonferenz. BMW hat seinen Vertrag vor kurzem bis Mitte 2017 verlängert. Bild: BMW Group

“Mir fallen kaum positive Beispiele für Fusionen in der Autoindustrie ein”, wird Eichiner in Samstagsausgabe der Börsen-Zeitung zitiert. “Wir haben mit Rover unsere eigenen Erfahrungen gemacht”. Im Jahr 1994 hatte BMW den Autobauer Rover übernommen und sich sechs Jahre später nach enormen Verlusten wieder von den Briten getrennt. Angesichts des breiten Modellprogramms sehe er keine Notwendigkeit für BMW, über Zusammenschlüsse nachzudenken, sagte Eichiner.

Außerdem prognostizierte Eichiner für BMW im kommenden Jahr weiteres Wachstum, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Um die hohen Kosten für neue Technologien aufbringen zu können, müsse BMW zulegen.

Die Unternehmensziele für 2014 bestätigte der Finanzchef: Der Gewinn vor Steuern soll um zehn Prozent wachsen, die Rendite in der Autosparte soll zwischen acht und zehn Prozent liegen.

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Andreas Karius