BMW Welt München

BMWs gute Zahlen spiegeln sich auch einer Rekord-Beteiligung für die Aktionäre wider: Die Ausschüttung soll im Vergleich zum vergangenen Jahr damit um 30 Cent steigen. Bild: BMW

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern stieg um 5,2 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro. Unterm Strich blieben 6,4 Milliarden Euro als Konzernüberschuss übrig - 10 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Bei allen drei Kennzahlen übertraf BMW die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Die Aktie fiel nach Bekanntgabe der Zahlen wieder ins Minus.

Bei der Umsatzrendite fiel BMW zwar hinter den Oberklasse-Konkurrenten Daimler zurück - allerdings nicht so deutlich wie von Analysten befürchtet. Die Münchner behielten 2015 im Autogeschäft 9,2 Prozent des Umsatzes als operativen Gewinn (Ebit) übrig. Damit sank die Marge um 0,4 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr in die Mitte der anvisierten Spanne zwischen 8 und 10 Prozent. Der Wert liegt knapp hinter den 9,5 Prozent, die Daimler in der Autosparte erzielte. BMW will im laufenden Jahr seinen Absatz leicht steigern.