BMW China 5er breit

Der 5er zeigt seinen Konkurrenten die Rücklichter, zumindest was die Verkaufszahlen anbelangt. Fast 156.000 Kunden entschieden sich seit Jahresbeginn für ein Modell dieser Baureihe. Bild: BMW Group

Das ist eine neue Bestmarke für den Mai. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 166.381 ausgelieferte Autos. In den ersten fünf Monaten 2014 erzielte die BMW-Group mit insgesamt 826.865 Fahrzeugauslieferungen ebenfalls einen neuen Höchstwert. „Damit liegen wir auf Kurs, unser Absatzziel von über zwei Millionen Fahrzeugen im Gesamtjahr zu erreichen“, sagt Vorstandsmitglied Ian Robertson. „Die Nachfrage nach unseren Fahrzeugen entwickelt sich in den USA wie auch in ganz Amerika positiv“, ergänzt Robertson. Auch Asien sei weiterhin ein starker Wachstumstreiber, während sich der europäische Markt weiterhin erhole.

Der Absatz der Marke BMW verzeichnete im Mai ein Plus von 10,0 Prozent. Insgesamt wurden weltweit 153.023 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Seit Jahresbeginn stiegen die Auslieferungen um 10,9 Prozent auf 722.129 Einheiten. Im Vorjahr waren es 139.142 beziehungsweise 651.152 ausgelieferte PKWs.

Der Topseller bei BMW bleibt der 3er. Die Auslieferungen des Mittelklassewagens legten weiter zu und summierten sich per Mai auf insgesamt 193.866 Fahrzeuge. Das sind 2,1 Prozent mehr als noch 2013. Der 4er, der vergangenen Oktober im Markt eingeführt wurde, lag in den ersten fünf Monaten bei insgesamt 35.253 Einheiten. Weiterhin Spitzenreiter in seinem Segment ist der 5er. Die Zahl der ausgelieferten Einheiten stieg im Mai um 10,6 Prozent auf 33.213 Fahrzeuge und seit Jahresbeginn um 5,5 Prozent auf insgesamt 155.733 Einheiten.

Die Nachfrage nach den X Modellen bleibt ebenfalls unverändert hoch. In den ersten fünf Monaten seit Jahresbeginn legten die Auslieferungen des X1 um 4,9 Prozent auf 67.391 und die des X3 um 10,5% auf 69.115 Einheiten zu. Die Auslieferungen der dritten Generation des X5, die seit November 2013 auf dem Markt ist, stiegen im Mai um 62,5 Prozent auf 12.382 Fahrzeuge. Auch der Absatz des i3 entwickelt sich, laut BMW, positiv. 4.145 Einheiten des Elektroautos wurden seit Januar 2014 ausgeliefert.

Der Monatsabsatz bei MINI fiel hingegen um 9,6 Prozent auf 24.373 Autos. Seit Jahresbeginn beläuft sich der Absatz nunmehr auf insgesamt 103.158 Fahrzeuge. Das sind 12,4 Prozent weniger als noch im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Laut BMW, sei der Rückgang auf den Modellwechsel beim Kernmodell MINI Hatch zurückzuführen. So rechnet die Konzernzentrale ab dem Sommer wieder mit einem positiven Verkaufstrend bei seinem Kleinwagenableger.

Die BMW Group verzeichnete in den ersten fünf Monaten des Jahres 2014 in allen drei Haupt-Vertriebsregionen einen Absatzzuwachs. Auf dem Wachstumsmarkt Asien legten die Fahrzeugauslieferungen bis Ende Mai um 19,7% auf 264.094 Einheiten zu. Aus China kann die BMW Group ein Wachstum von 24,6 Prozent vermelden. Das entspricht 184.823 PKWs, die der bayrische Autobauer in der Volksrepublik seit Januar absetzen konnte. Auch der Absatz in Süd-Korea verzeichnet mit 18,9 Prozent weiterhin zweistellige Wachstumsraten. Insgesamt wurden dort 18.221 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Mit einem Plus von 7,2% und 25.210 verkauften Einheiten entwickelte sich der Absatz in Japan ebenfalls positiv.

Nicht ganz so starke Zuwachsraten, sind aus Amerika zu vermelden. Dort lieferte die BMW Group seit Jahresbeginn insgesamt 178.126 Fahrzeuge aus. Das entspricht einem Plus von 3,8 Prozent gegenüber 2013. In den USA konnte die Zahl der Fahrzeugauslieferungen in den ersten fünf Monaten des Jahres 2014 um 4,9 Prozent auf 145.957 Einheiten gesteigert werden. In Brasilien wollten knapp 7.000 Kunden ein neues Modell der BMW Group fahren. Also gut 16 Prozent mehr als noch im Vergleichszeitraum 2013. Der Absatz in Mexiko verzeichnete ein Plus von 6,7 Prozent und belief sich damit auf insgesamt 5.620 Einheiten.

Die europäischen Märkte erholen sich weiterhin sukzessive, was sich in den Fahrzeugauslieferungen der BMW Group widerspiegelt. Insgesamt wurden in den ersten fünf Monaten des Jahres 358.949 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Das entspricht einem Plus von 2,0 Prozent. In Skandinavien können weiterhin deutlich Steigerungen beim Absatz verzeichnet werden. Seit Jahresbeginn legte die Zahl der verkauften Fahrzeuge dort auf 17.816 Einheiten zu, was einem Anstieg von 16,9 Prozent entspricht. Mit einem Plus von 11,8 Prozent per Mai verzeichnete auch Spanien eine zweistellige prozentuale Absatzsteigerung. Insgesamt wurden dort seit Januar 16.679 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert.

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Gabriel Pankow/dpa