BMW-Hochhaus München, BMW-Logo

Auch BMW setzt sich nun relativ ambitionierte Ziele beim Absatz von Elektro- und Hybridfahrzeugen. Bild: BMW

| von Andreas Karius

"Wenn größere Reichweiten und eine bessere Infrastruktur zur Verfügung stehen, werden auch mehr elektrisch angetriebene Fahrzeuge unterwegs sein", sagte BMW-Chef Harald Krüger laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg bei einem Interview während eines Aufenthalts in Los Angeles. "Wir werden eine Zeit lang für diese Veränderung und Entwicklung brauchen, aber sie wird sich nicht wieder umkehren", ergänzte er dem Artikel zufolge. BMW erwarte, dass elektrische Antriebstechnologie in der kommenden Dekade zum Alltag gehören wird. 

 

BMW war einer der weltweit ersten Autobauer, die mit der "i"-Reihe eine eigene Submarke für ihre Elektrofahrzeuge geschaffen hat und hat sich seither auf die Karbonautos i3 und i8 konzentriert. In jüngster Zeit scheint sich aber mit dem neuen BMW-Chef Krüger und nach dem Abgang von Norbert Reithofer ein Strategieschenk abzuzeichnen. BMW hat mittlerweile bestätigt, dass elektrische Versionen des SUVs X3 und von Modellen der Marke MINI auf den Markt kommen sollen. Die Elektrifizierung bereits bestehender Modellreihen könnte BMW helfen, der wachsenden Konkurrenz von Tesla, Daimler und VW Paroli zu bieten. 

Außer dem i3 und dem i8 hat der Autobauer bislang elektrifizierte Versionen des BMW 2er, 3er und des X5 im Programm. Für BMWs Rivalen Daimler hatte dessen CEO Dieter Zetsche auf dem Pariser Autosalon angekündigt, dass 25 Prozent des Daimler-Umsatzes bis zum Jahre 2025 mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen generiert werden sollen. VW hat sich ähnlich ambitionierte Ziele gesetzt.

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