BMW i3 Präsentation Reithofer breit

Posiert bald neben dem i3 nicht nur BMW-Chef Reithofer, sondern auch Apple-Boss Tim Cook. -Bild: BMW Group

Nach Informationen der auto motor und sport, ist der iPhone-Hersteller offenbar beeindruckt, dass der deutsche Autobauer beim Bau des i3 einen ganz neuen Weg gegangen ist. “Die haben uns immer wieder gesagt, wie mutig sie diesen Schritt finden”, sagte ein hochrangiger BMW-Manager. Neben der Weiterentwicklung des i3, sei auch die Entwicklung eines komplett neuen Autos denkbar.

Während die Verhandlungen von Apple mit Mercedes schon vor Monaten abgebrochen wurden, sprechen die Manager von Apple und BMW darüber, wie man das Apple-Betriebssystem in den i3 integrieren könnte. Das würde ermöglichen, dass nicht nur iPhone, Apple-Uhr, iPad, Laptop und Mac-Rechner miteinander kommunizieren und Daten austauschen, sondern darin auch das Auto mit seinen Verbrauchs- und Bewegungsdaten eingebunden werden könnte.

BMW müsste geheime Daten offenlegen

Der Haken an der Geschichte: BMW müsste dafür einen Teil der streng geheimen Daten des Antriebsmanagements offenlegen. Doch im Gegenzug erhoffen sich die Münchner von der Zusammenarbeit mit den Amerikanern einen erheblichen Imageschub und das Erschließen neuer Zielgruppen.

Denkbar ist, dass der i3 mit Apple-Software über Apple-Stores vertrieben wird und sich die BMW-Werkstätten um den örtlichen Service kümmern. Das würde Apple davon entlassen, eine eigene Infrastruktur von Werkstätten aufzubauen.

Wann die Gespräche zu einem Ergebnis kommen und der erste i3 mit Apple-Software auf den Straßen rollt, ist jedoch noch offen.

gp