BMW Werk Eisenach

Der Grundstein für die umfangreichste Erweiterung des BMW Group Werkes Eisenach in seiner Geschichte ist gelegt. Bis zum Jahr 2022 baut die BMW Group ihr Werk in Thüringen zum weltweit größten Werkzeugbau des Unternehmens aus. Im Bild: Dirk Hilgenberg, Leiter Produktionssystem, Planung, Werkzeug- und Anlagenbau der BMW Group, Wolfgang Tiefensee, Minister für Wirtschaft- und Wissenschaft, Freistaat Thüringen und Alexander Eras, Leiter BMW Group Werk Eisenach. Bild: BMW

Der Automobilkonzern BMW will das thüringische Eisenach zu seinem weltweit größten Werkzeugbau-Standort machen. In das Werk in Krauthausen bei Eisenach würden bis zum Jahr 2022 rund 42 Millionen Euro investiert, teilte das Unternehmen am Donnerstag bei der Grundsteinlegung für die Werkserweiterung mit. Ziel sei es, die Produktionskapazität für Werkzeuge, die in der Karosseriefertigung weltweit eingesetzt werden um etwa 50 Prozent aufzustocken. Damit verbunden seien 20 Prozent mehr Arbeitsplätze - von derzeit 260 soll die Belegschaft auf 300 Arbeitnehmer steigen.

Erst drei Jahre sind vergangen, seit im Werk Eisenach auf neuen Produktionsflächen unter anderem eine hochmoderne Servoeinarbeitspresse den Betrieb aufnahm und damit ein Investitionspaket in Höhe von 20 Millionen Euro abgeschlossen wurde. Mit der nun gestarteten Erweiterung erhöhen sich die Gesamtinvestitionen der BMW Group in den Standort auf rund 200 Millionen Euro.

Mit dem Werkzeugbau war der Münchner Konzern 1992 an den Ursprungsort seiner Autoproduktion zurückgekehrt. Eisenach war 1928 der erste Standort, an dem der frühere Flugzeugmotorenhersteller bis zum Zweiten Weltkrieg Autos baute, darunter die legendären Dixi-Modelle oder den BMW 328.