BMW Zentrale München

BMW investiert zweistelligen Millionenbetrag in sein Eisenacher Werk. - Bild: BMW Group

Die BMW Fahrzeugtechnik GmbH in Krauthausen sei innerhalb der Gruppe einer von weltweit drei Standorten für den Bau solcher Presswerkzeuge, teilte der Autohersteller am Montag mit. Nach Investitionen von 20 Millionen Euro im Zeitraum von 2010 bis 2012 werde in diesem Jahr eine weitere Etappe zur langfristigen Sicherung des Thüringer Werkes gestartet.

Das Geld fließe von September an vor allem in neue Anlagen, die auch den Einstieg in Techniken für den automobilen Leichtbau ermöglichten, erklärte das Unternehmen. Mit der Inbetriebnahme der Anlagen sei allerdings erst Mitte 2015 zu rechnen.

Techniken für den automobilen Leichtbau

Die 230 Beschäftigten fertigten in Krauthausen bei Eisenach zudem Teile aus Stahlblech, Aluminium und Edelstahl für die Rolls-Royce-Manufaktur in Goodwood in Großbritannien sowie Teile für die BMW-Motorradfertigung in Berlin.

Die Werkzeuge aus Thüringen seien für das Umformen von Stahl und Aluminium sowie das Herstellen von Bauteilen aus Spritzguss und kohlefaserverstärkten Kunststoffen erforderlich. Beliefert würden beispielsweise Presswerke des Autobauers in Leipzig und Landshut, wo Teile für neue Elektro- und Hybridmodelle von BMW hergestellt werden.

BMW kündigte an, dass die Lehrlingsausbildung in Eisenach fortgesetzt werde. In diesem Jahr würden sieben junge Leute eingestellt und als Werkzeug- und Zerspanungsmechaniker sowie Mechatroniker ausgebildet. BMW hat Wurzeln in Eisenach. Die Stadt gehört zu den Orten in Deutschland mit einer der längsten Automobilbautraditionen.

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dpa/Guido Kruschke