BMW X4 Studie breit

Die Chinesen stehen besonders auf die X-Modelle von BMW. Die Markteinführung des X4, der technisch auf dem X3 aufbaut, wird im Laufe des Jahres 2014 erfolgen. - Bild: BMW Group

Vor allem bei den aktuell sehr begehrten Geländelimousinen der X-Klasse herrscht Knappheit: “Ich bin sicher, wenn wir mehr X-Modelle hätten, könnten wir auch mehr Kunden finden”, sagte Vertriebschef Ian Robertson zum Auftakt der internationalen Automesse in Shanghai am Samstag.

2012 hatten die Münchner insgesamt über 326.000 Autos in China abgesetzt – ein Plus von rund 40 Prozent verglichen mit 2011. Ihre Produktionskapazität liegt aber nur bei 200 000 Stück, mittelfristig soll sie auf bis zu 300 000 Autos ausgebaut werden. In diesem Jahr rechnet Robertson nur noch mit einem Absatzwachstum seines Konzerns in China im hohen einstelligen Prozentbereich. Auch der Rest des Marktes werde in diesem Bereich liegen, der Markt normalisiere sich.

Das werde zusammen mit anderen wachsenden Märkten aber trotzdem ausreichen, um die Flaute in Europa auszugleichen. Auf dem Heimatkontinent seien die Geschäfte zum Jahresstart allerdings schlechter gelaufen, als zunächst erwartet.

Neues Elektroauto mit dem chinesischen Partner Brilliance

Anfang 2014 will BMW mit seinem chinesischen Joint-Venture-Partner Brilliance ein Elektroauto unter der neuen Marke Zinoro in China auf den Markt bringen. Der Plan beruht aber nicht nur auf Freiwilligkeit: Weil die chinesische Regierung mehr heimische Marken auf den Straßen sehen will, fordert sie von ausländischen Herstellern, mit ihren chinesischen Partnern, neue Marken zu entwickeln. Die Verkaufszahlen der neuen Marke würden aber nicht in den BMW-Absatz hineingerechnet, sagt Robertson.

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dpa/Guido Kruschke