BMW China

Der chinesische Automarkt bleibt für BMW weiter ein absatzträchtiges Pflaster mit hohen Wachstumsraten. - Bild: BMW Group

Insgesamt setzte der Münchner Oberklassehersteller im vergangenen Jahr genau 326.444 Einheiten der Marken BMW und Mini ab, ein Plus von rund 40 Prozent. Damit knackten die Münchner zum ersten Mal die Marke von 300.000 verkauften Autos im Reich der Mitte, wie eine BMW-Sprecherin am Dienstag sagte. Auch weltweit verbuchte BMW ein weiteres Rekordjahr und verkaufte rund 1,8 Millionen Fahrzeuge. Die genaue Zahl teilt BMW an diesem Donnerstag mit, ebenso wie Rivale Audi.

BMW-Aktien haben indes am Dienstag kaum auf die Absatzzahlen aus China reagiert und zuletzt weiter 0,33 Prozent verloren auf 75,50 Euro.

Konkurrent Audi kann ebenfalls deutlich zulegen

Die VW-Tochter Audi hat 2012 in China ebenfalls wieder ein Bestjahr geschafft und verkaufte erstmals mehr als 400.000 Fahrzeuge – ein Plus von fast 30 Prozent. Dagegen fährt Daimler auf dem wichtigsten Automarkt der Zukunft hinterher: Die Stuttgarter legten 2012 nur um 1,5 Prozent auf 196.000 Autos zu. Mit einem eigenen China-Vorstand und der Zusammenlegung der zuvor getrennten zwei Vertriebsorganisationen will Daimler die Lücke zur Konkurrenz schließen.

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dpa/BMW/Guido Kruschke