Norbert Reithofer

Norbert Reithofer: BMW hat ein neues Rekordergebnis erzielt und mehr Fahrzeuge verkauft als jemals zuvor in einem ersten Quartal. - Bild: BMW

Der Umsatz stieg im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 28,9 Prozent auf 16.037 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) erhöhte sich deutlich auf 1.902 Millionen Euro, das Ergebnis vor Steuern (EBT) kletterte auf 1.812 Millionen Euro. Der Konzernüberschuss verbesserte sich auf 1.212 Millionen Euro.

Der Absatz der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce stieg um 21,3 Prozent auf 382.758 Fahrzeuge, womit der beste Jahresauftakt in der Unternehmensgeschichte verzeichnet wurde. Unter dem Strich verdiente BMW zwischen Januar und März 1,2 Milliarden Euro – fast viermal so viel wie im Vorjahresquartal.

BMW ist stark in das neue Geschäftsjahr gestartet. Wir haben ein neues Rekordergebnis erzielt und mehr Fahrzeuge verkauft als jemals zuvor in einem ersten Quartal. Der deutliche Absatzzuwachs sowie die konsequente Umsetzung der Strategie Number ONE haben wesentlich zur erfolgreichen Geschäftsentwicklung beigetragen”, sagte der Vorsitzende des Vorstands, Norbert Reithofer, heute in München.

Rekordabsatz von deutlich über 1,5 Millionen Fahrzeugen angestrebt

Die Ziele des Unternehmens für das Gesamtjahr bleiben unverändert: „Wir sind auf einem guten Weg, im laufenden Geschäftsjahr neue Bestmarken bei Absatz und Konzernergebnis zu erreichen. Wir steuern einen Rekordabsatz von deutlich über 1,5 Millionen Fahrzeugen sowie jeweils neue Höchstwerte bei BMW, MINI und Rolls-Royce an”, erklärte Reithofer weiter.

BMW X1

Erfolgsmodell BMW X1 mit einem Absatzplus von 38,6 Prozent auf 27.238 Fahrzeuge. - Bild: BMW

Sehr erfolgreich entwickeln sich auch weiterhin die BMW X-Fahrzeuge. So konnte der BMW X1 im Auftaktquartal mit einem Plus von 38,6 Prozent auf 27.238 Fahrzeuge erneut deutliche Zuwächse verbuchen. Auf positive Resonanz bei den Kunden stößt auch der neue BMW X3, der seit November 2010 auf dem Markt ist und mit 22.693 Einheiten die Auslieferungen nahezu verdoppeln konnte. Die Verkäufe des BMW X5 stiegen um 1,1 Prozent auf 23.149 Automobile zugelegt haben.

Auch die Marke Mini ist weiterhin auf Erfolgskurs. Insgesamt wurden in den ersten drei Monaten 60.860 Einheiten ausgeliefert. Der MINI Countryman, der seit Herbst 2010 als viertes Modell die MINI-Familie erweitert hat, wurde 16.078 mal an Kunden ausgeliefert. Seit Herbst 2010 wurden von diesem Modell bereits über 30.000 Fahrzeuge verkauft. Der Absatz des Mini Cabrio legte um 8,6 Prozent auf 6.464 Einheiten zu. Im Herbst wird mit dem Mini Coupé die fünfte Modellvariante an den Start gehen.

Die Marke Rolls-Royce konnte ihren Absatz im ersten Quartal mehr als verdoppeln. Weltweit wurden 723 Automobile an Kunden ausgeliefert. Weiterhin sehr erfolgreich ist unter anderem der Ghost, der seit seiner Markteinführung bereits an nahezu 3.000 Kunden verkauft wurde. Im ersten Quartal stieg der Absatz des Ghost auf 566 Fahrzeuge. Deutliche Zuwächse konnte auch der Phantom verbuchen, der um 60,6 Prozent auf 106 Fahrzeuge zulegte.

Weltweites Wachstum

BMW ist in den ersten drei Monaten in nahezu allen Regionen der Welt gewachsen. In Europa wurden 200.088 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce abgesetzt, das entspricht einem Plus von 13,0 Prozent.

Dabei stiegen in Deutschland die Auslieferungen um 9,0 Prozent auf 64.064 und in Großbritannien um 21,7 Prozent auf 39.259 Automobile. Weitere Zuwächse konnten unter anderem auch in Italien (19.007 Fahrzeuge/+ 8,0 Prozent), Frankreich (16.422 Einheiten/+ 13,5 Prozent) und in Spanien (10.722 Automobile/+ 3,3 Prozent) verbucht werden.

Ebenfalls erfreulich war die Absatzentwicklung in Nordamerika, wo mit 71.257 Automobilen der Vorjahreswert um 17,3 Prozent übertroffen wurde. In den USA stiegen die Auslieferungen um 18,2 Prozent auf 65.163 Fahrzeuge. Damit sind die Vereinigten Staaten wieder der größte Einzelmarkt des Unternehmens.

Deutliche Zuwachsraten gab es auch in Asien. Insgesamt wurden dort 90.148 Einheiten abgesetzt, das ist ein Plus von 53,0 Prozent. Auf China entfallen dabei 58.706 Fahrzeuge (+ 71,6 Prozent).

dpa-AFX/BMW/Guido Kruschke