BMW Autosparte Autokonjunktur

In der Autosparte rutschte die operative Marge von 8,6 Prozent vor einem Jahr auf 6,5 Prozent ab. Höhere Vorleistungen für neue Modelle und neue Technik belasteten. Unter dem Strich fiel der Gewinn mit 1,48 Milliarden Euro 28,7 Prozent schmaler aus. Bild: BMW

| von Tino Böhler

Der Autobauer BMW bekommt die schwache Autokonjunktur weiter zu spüren. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sackte im zweiten Quartal um ein Fünftel auf 2,2 Mrd Euro ab, wie der Dax-Konzern am Donnerstag (1. August 2019) in München mitteilte. Das war in etwa von Analysten so erwartet worden. In der Autosparte rutschte die operative Marge von 8,6 % vor einem Jahr auf 6,5 % ab. Höhere Vorleistungen für neue Modelle und neue Technik belasteten. Unter dem Strich fiel der Gewinn mit 1,48 Mrd Euro 28,7 % schmaler aus. Der Konzernumsatz zog allerdings um knapp drei % auf 25,7 Milliarden Euro an. Die Prognosen bestätigte das BMW-Management um den in zwei Wochen abtretenden Vorstandschef Harald Krüger.