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Für BMW läuft es weiter rund. Asien war 2017 der Hauptwachstumstreiber des Unternehmens, wobei China den wichtigsten Beitrag leistete. Bild: Jennifer Kallweit

| von Andreas Karius

Die Marke BMW allein verkaufte weniger Autos als Daimlers Gegenstück Mercedes-Benz. Zählt man die Kleinwagen-Marken Mini (bei BMW) beziehungsweise Smart (bei Daimler) hinzu, liegen die Münchener wiederum vorn.

Insgesamt brachte der BMW-Konzern im vergangenen Jahr 2,46 Millionen Autos an die Kunden, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Das war ein Zuwachs von 4,1 Prozent, wobei die Münchener im Schlussquartal mit einem Plus von 8,8 Prozent auf gut 234.000 Autos einen Endspurt hinlegten. Daimler kam konzernweit im vergangenen Jahr auf 2,42 Millionen Pkw - also ohne die Nutzfahrzeuge.

Von der Marke BMW allein wurden 2017 rund 2,09 Millionen Fahrzeuge abgesetzt. Mercedes-Benz schaffte hier 2,29 Millionen Wagen. Die Verkaufszahlen für die Nummer drei im Bunde der deutschen Premiumhersteller - die Volkswagen-Tochter Audi - stehen noch aus.

Asien war 2017 der Hauptwachstumstreiber des Unternehmens, wobei China den wichtigsten Beitrag leistete. Der Absatz von BMW und Mini auf dem chinesischen Festland, dem größten Markt des Unternehmens, stieg um 15,1 Prozent auf 594.388 Fahrzeuge. Dieser Zuwachs sei trotz des Modellwechsels bei der 5er Reihe erreicht worden, so der Konzern.

In Europa legten die Auslieferungen von BMW und Mini-Fahrzeugen um 0,9 Prozent auf 1,10 Millionen Einheiten zu. Für Deutschland meldete der Premiumautobauer ein Wachstum von 0,8 Prozent auf 311.071, während in Großbritannien der Absatz um 4,2 Prozent auf 241.298 zurückging.