BMW Zentrale München

BMW bleibt weiter der Oberklasse-Primus. - Bild: BMW Group

Unter dem Strich verdiente der Oberklassehersteller im vergangenen Jahr 5,1 Milliarden Euro – 4,4 Prozent mehr als noch vor einem Jahr, wie der Konzern am Donnerstag überraschend mitteilte.

Der Umsatz kletterte dank der ungebrochenen Autonachfrage vor allem in Übersee um 11,7 auf knapp 77 Milliarden Euro. Damit halten die Münchner auch den Erzrivalen Audi weiter auf Distanz. Die VW-Tochter hatte zwar 2012 ebenfalls einen Absatzrekord verbucht, verdiente aber unter dem Strich etwas weniger Geld. BMW will 2013 erneut Bestwerte erreichen.

Die weltweiten Auslieferungen stiegen 2012 um knapp elf Prozent auf einen neuen Höchstwert von 1.845.186 Fahrzeugen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce. Im Jahr 2011 setzten die Bayern noch 1.668.982 Einheiten ab. Damit konnte die BMW Group ihre Position als weltweit führender Hersteller von Premiumautomobilen behaupten-

“Mit neuen Bestmarken bei Absatz, Umsatz und Konzernergebnis war das abgelaufene Geschäftsjahr das bislang beste in der Unternehmensgeschichte”, sagte BMW-Chef Norbert Reithofer bei der Präsenation der Zahlen in München.

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 14. Mai vorschlagen, die Dividende auf 2,50 Euroje Stammaktie und 2,52 Euro je Vorzugsaktie anzuheben.

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dpa/Guido Kruschke