BMW 4er Gran Coupé: Die Münchener lieferten im Januar fast 8 Prozent mehr Fahrzeuge aus als im

BMW 4er Gran Coupé: Die Münchener lieferten im Januar fast 8 Prozent mehr Fahrzeuge aus als im Vorjahr. - Bild: BMW.

Die Münchener lieferten im Vormonat knapp 133.000 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce an die weltweite Kundschaft aus, ein Plus von fast 8 Prozent. Die Verkäufe der weiß-blauen Kernmarke wuchsen um gut 9 Prozent auf mehr als 117.000 Stück. Erfolgsgaranten waren der 3er, das SUV X3 sowie der ganz neue BMW 4er. Die Bayern legten in sämtlichen Regionen zu, vor allem aber in Asien. Auch in Europa gab es zumindest leichtes Wachstum.

Vertriebschef Ian Robertson war entsprechend zufrieden: “Wir sind gut in das neue Jahr gestartet und knüpfen damit an unsere letztjährige Bestmarke bei den Auslieferungen an. Obwohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in vielen Märkten weiterhin schwierig bleiben, gibt es erste Anzeichen für eine Erholung”. BMW rechnet laut Robertson für 2014 daher weiter mit einem Absatzzuwachs. Das wäre der vierte Rekord nacheinander. Das gleiche Ziel haben auch die Erzrivalen Audi und Mercedes-Benz, die ihre Vertriebszahlen für Januar bereits in den vergangenen Tagen vorgelegt hatten.

Die Ingolstädter steigerten ihre Verkäufe um fast 12 Prozent auf 124.850 Stück, die Schwaben ihre um 13,5 Prozent auf rund 116.000. Die Marke mit dem Stern verkaufte sich knapp 109.500 Mal – sogar ein Plus von über 15 Prozent.

Die Absatzergebnisse der BMW Group im Januar 2014 im Überblick

Januar 2014

Vergleich zum Vorjahr

BMW Group Automobile

132.892

+7,8%

BMW

117.164

+9,2%

MINI

15.510

-2,2%

BMW Motorrad

5.438

+12,9%

Angesichts der guten Auftragslage fahren die erfolgsverwöhnten Autobauer Sonderschichten. Bei der Volkswagen-Tochter Audi wurden allein im Februar zehn Zusatzschichten im Werk Ingolstadt und drei in Neckarsulm eingelegt, wie das Unternehmen am Montag erklärte. Weitere insgesamt zehn an den Stammwerken sind für diesen Monat noch geplant.

Mercedes-Benz fährt seit Jahresbeginn Sonderschichten in den Werken Bremen, Rastatt und Untertürkheim. Vor allem in Bremen werden wegen des dortigen Anlaufs der neuen C-Klasse noch einige hinzukommen. BMW erklärte, an einigen Standorten bedarfsorientierte Zusatzschichten an Samstagen zu fahren – beispielsweise in der Fahrzeugmontage in München, Regensburg und Dingolfing.

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Dow Jones Newswires/Andreas Karius