Eine Auto wie gemacht für die SUV- und Premium-verliebten reichen Russen: BMW X4. - Bild:

Eine Auto wie gemacht für die SUV- und Premium-verliebten reichen Russen: BMW X4. - Bild: BMW/pressinform

Wichtigstes neues Modell in Moskau ist für BMW der neue X4, das inzwischen fünfte BMW X Modell und zugleich das weltweit erste Sports Activity Coupé (SAC) in der Premium-Mittelklasse. Mit dem Modell transportiert der Hersteller das Konzept des gerade in Russland äußerst erfolgreichen X6 in eine Auto-”Gewichtsklasse” darunter. Mit dem grundlegend überarbeiteten BMW X3 bringen die Münchner ein weiteres wichtiges SUV-Modell in den wichtigen Markt der Geländegänger.

BMW Connected Drive feiert jetzt auch Premiere in Russland und zeigt dort erstmals neue Services wie eine ins Fahrzeug integrierte SIM-Karte, die von Sommer 2014 mit der Einführung des Services Intelligenter Notruf zur Serienausstattung aller BMW-Modelle (mit Ausnahme des BMW X1 und des BMW Z4) gehört. Zentrale Sonderausstattung ist der Dienst Connected Drive Services, der die Buchung weiterer Dienste ermöglicht. Darin enthalten ist BMW Online, das Hersteller-eigene Internetportal mit Zugang zu News, Wetter, einer Online Suche und weiteren Anwendungen.

Quasi ein Special für Russland und die dort hohe Nachfrage nach gepanzerten Fahrzeugen stellt der BMW X5 Security Plus dar. Das auf der Basis des Sports Activity Vehicle (SAV) BMW X5 entwickelte Modell erfüllt die Anforderungen der Schutzklasse VR6. Damit bieten die Münchner gefährdeten Privatpersonen und exponierten Persönlichkeiten mit gesteigertem Sicherheitsbedarf ein umfassendes System zum Schutz vor gewaltsamen Angriffen, Entführung oder organisierter Kriminalität.
Das Sicherheitskonzept des Fahrzeugs umfasst unter anderem eine gepanzerte Fahrgastzelle mit fugendichtem Schutz im Bereich von Türspalten und Karosserieübergängen sowie eine für die Schutzklasse VR6 entwickelte Sicherheitsverglasung. Angetrieben wird der Allradler von einem 330 kW/450 PS starken BMW TwinPower.

Ob BMW damit die Probleme auf dem russischen Markt umkurven kann, ist allerdings fraglich. Die Autoshow in Russland, die in den vergangenen Jahren gerade für Premiumhersteller eine immer größere Bedeutung erreichte, wird in diesem Jahr schwer von dem Ukraine-Konflikt überschattet. Zwar können sich die Hersteller großer und teurer Autos bislang dem allgemeinen Wirtschaftsabschwung im Gefolge der Sanktionen einigermaßen entziehen. Wie ein Damoklesschwert hängt aber immer noch ein von der Putin-Regierung angedrohter Exportstopp für westliche Autos über den Herstellern. Von den deutschen Herstellern hat dennoch keiner die Teilnahme am Autosalon abgesagt.

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BMW/fv