Mini Cooper S

Auch der Mini Cooper S verbraucht mehr als angegeben.- Bild: BMW

Die US-Umweltschutz Behörde EPA (Environmental Protection Agency) hat in ihrem Testzentrum in Ann Arbor die Verbrauchswerte der Mini Modelle überprüft. Die amerikanischen Tester stellten dabei fest, dass ihre Ergebnisse nicht mit den offiziellen BMW-Angaben übereinstimmten.

Das hat zur Folge, dass der Münchner Autobauer die offiziellen Verbrauchswerte nun anpassen muss. Die größte Diskrepanz gab es beim Mini Cooper S mit Handschaltung. Statt 38 Meilen mit einer Gallone Sprit, schaffte der Wagen im Highway-Betrieb nur 34 Meilen mit einer Gallonen-Füllung Treibstoff. Mini-Pressesprecher Rob Duda bestätigte die Korrektur der Verbrauchsangaben. Aber er betonte, dass die Autos dennoch “sehr effizient im Verbrauch” sind.

BMW ist aber bei weitem nicht der einzige Autobauer, der bei seinen offiziellen Verbrauchsangaben nacharbeiten muss. Schon Anfang dieses Monats forderte die US-Behörde Mercedes zur Korrektur der Zahlen beim C300 auf.

Ford musste für zu niedrig angesetzte Verbrauchsangaben bereits im Juni rund 107 Millionen Dollar Entschädigung an 200.000 Autokäufer in den USA zahlen. Zudem musste der Autobauer die Durchschnittsangaben des Spritverbrauchs für sechs neue Modelle erhöhen.

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Gabriel Pankow