Ian Robertson

Ian Robertson: "BMW geht nach wie vor sehr vorsichtig bei möglichen Kapazitätserhöhungen vor." - Bild: BMW Group

Vertriebschef Ian Robertson sagte während der Automesse in Detroit, dass BMW nach wie vor sehr vorsichtig bei möglichen Kapazitätserhöhungen vorgehe. Die Münchener hatten vor kurzem massiv in neue Werke rund um den Globus investiert.

Für den wichtigen US-Markt äußerte sich Robertson optimistisch. Das Verbrauchervertrauen der Amerikaner verbessere sich und der US-Markt sollte 2014 auf mindestens 16,3 Millionen Automobile von 15,6 Millionen im vergangenen Jahr zulegen. Der chinesische Markt dürfte prozentual einstellig wachsen, für den europäischen Markt könne noch keine Prognose abgegeben werden, ergänzte der Manager. Auf anderen großen Märkten, wie Brasilien, Indien, Russland und der Türkei, dürften die Verkäufe schwanken.

Abstand zur Oberklasse-Konkurrenz schrumpft

BMW hatte im vergangenen Jahr dank starker Geschäfte in China und den USA einen Absatzrekord aufgestellt und den Dreikampf um die Spitzenposition in der automobilen Oberklasse gewonnen. Mit einem Plus von 7,5 Prozent auf rund 1,655 Millionen verkaufte Autos der weiß-blauen Kernmarke stachen die Münchener die Konkurrenten Audi und Mercedes-Benz aus. In den beiden größten Absatzregionen China und Nordamerika legten die Verkäufe der Bayern um 19,7 Prozent und 9,1 Prozent zu.

Zu den neuen Elektrofahrzeugen äußerte sich der Vertriebsvorstand am Montag sehr zufrieden. Für den Hybrid-Sportwagen i8 gebe es hunderte Bestellungen. Für die nächsten Jahre rechnet Robertson beim i8 mit Lieferengpässe. BMW hat den elektrischen i3 seit November auf dem Markt und will den Hybrid-Sportwagen i8 demnächst nachschieben. Es sind die ersten Autos, deren Fahrgastzellen aus Carbonfasern bestehen.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke