BMW-Batterieauftrag lockt chinesische Hersteller nach Thüringen.

BMW-Batterieauftrag lockt chinesische Hersteller nach Thüringen. Bild: pixabay/adymyabya

| von Vanessa Heder

Im Gegenzug wollen die Chinesen im Raum Erfurt eine große Produktion für Batteriezellen errichten, hieß es in Branchenkreisen.

Über den Bau der Fabrik ist lange spekuliert worden. BMW will die Zellen für die geplante Elektrolimousine iNext einsetzen, die 2021 auf den Markt kommen soll. "Dabei handelt es sich um Zellen der fünften Generation, die wir gemeinsam entwickelt haben", sagte Krüger. Bis auf die Zellen für die Batterien bleibe die gesamte Wertschöpfung des Elektroantriebs "in unserer eigenen Prozesskette".

Der Großauftrag und die Ansiedlung von CATL in Thüringen ist ein industriepolitisches Signal. Batteriezellen gelten als Schlüsseltechnik für die Elektromobilität. Den Markt beherrschen Chinesen und Koreaner, die Europäer erforschen die Technik bislang nur.

Im Zollstreit zwischen den USA und Europa steckt für Krüger "möglicherweise sogar eine Chance." Europa sollte versuchen, mit den USA ein neues Freihandelsabkommen abzuschließen. "Im Idealfall einigen sich Europa und die USA auf die vollständige Abschaffung von Zöllen auf Autos", sagte Krüger. BMW ist mit seinem Werk in Spartanburg in South Carolina nach eigenen Angaben der größte Autoexporteur der USA.

Krüger kündigte an, die Produktion der kompakten Geländewagen kräftig auszubauen. "Für den X3 und den X4 haben wir entschieden, die Kapazitäten zu verdoppeln, da wollen wir auf 400.000 Stück pro Jahr kommen", sagte Krüger. Der X3 wird neben den USA zusätzlich in China und Südafrika gebaut. Krüger erhofft sich von dem Schritt in den kommenden Monaten einen kräftigen Anstieg der Auslieferungszahlen

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