Norbert Reithofer breit

BMW-Chef Reithofer hat eine klare Strategie: BMW muss in den drei wichtigen Regionen Europa, Asien und Amerika mit Produktion sowie Forschung und Entwicklung präsent sein. Bild: BMW Group

So plant BMW die Kapazitäten in seinen chinesischen Werken Dadong und Tiexi auf insgesamt 400.000 Fahrzeuge pro Jahr zu steigern. Man wolle noch besser auf die speziellen Bedürfnisse der chinesischen Kunden eingehen, so Norbert Reithofer anlässlich der Vorstellung der BMW-Quartalszahlen.

Um neue Kunden in China zu gewinnen will der Premiumautobauer künftig sechs statt bisher drei Modelle im Reich der Mitte fertigen. Parallel dazu investiert BMW in sein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Shenyang.

Gerade der asiatische Raum sei Ausgangspunkt für immer neue Trends, ist Reithofer überzeugt. Deshalb habe man im Juli auch schon ein weiteres R&D Center in Südkorea eingerichtet. . Es ist der weltweit fünfte Standort für Forschung und Entwicklung der BMW Group außerhalb von Deutschland. Auch im bereich der Elektromobilität kooperiert BMW mit einem koeranischen Partner „Mit Samsung SDI haben wir eine Absichtserklärung unterzeichnet. Wir bauen unsere Lieferbeziehungen bei Batteriezellen für Elektro- und Hybridfahrzeuge aus“, erklärt Reithofer.

Ausbau der Produktion im NAFTA-Raum

In den USA erweitert der Autobauer seine Produktionskapazität am Standort Spartanburg. 450.000 Fahrzeuge sollen dort jährlich vom Band laufen. „Dafür investieren wir zwischen 2014 und 2016 eine Milliarde US-Dollar“, verdeutlicht der BMW-Chef.

In Mexiko errichtet der Premiumhersteller sogar ein komplett ein neues Werk in SanLuis Potosí. Auch hier investiert BMW eine Milliarde US-Dollar. Ab 2019 sollen dort pro Jahr 150.000 Fahrzeuge die Werkshallen verlassen. „Diese Beispiele zeigen: Wir investieren in unser internationales Produktionsnetzwerk. Als globaler Konzern müssen wir stets eine 360 Grad Perspektive einnehmen“, fasst Reithofer die Zukunftsstrategie der BMW Group zusammen.

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Gabriel Pankow