BMW i8 Produktion

Hat sich der Einsatz gelohnt? BMW will laut Medienberichten die Erfolgsbeteiligung der Mitarbeiter kürzen. Bild: BMW

Das berichtet die Zeitschrift Wirtschaftswoche und beruft sich dabei auf Arbeitnehmerkreise. Demnach seien drastische Kürzungen der Sonderleistungen für das Geschäftsjahr 2015 geplant. So sei eine Deckelung der Erfolgsbeteiligung voraussichtlich bei 160 Prozent der individuellen Bemessungsgrundlage vorgesehen. Eine offizielle Bestätigung des Autobauers liegt allerdings nicht vor.

Bislang spielte der Münchner Premiumhersteller ganz oben in der Prämien-Liga mit. Ein Facharbeiter erhielt für das vergangene Geschäftsjahr eine Sonderzahlung von 8.365 Euro. Nur bei Porsche erhielten die Mitarbeiter mit 8.600 Euro eine noch größere Prämie. Das Prinzip nach dem die BMW Group ihre Mitarbeiter am Unternehmenserfolg beteiligt, ist über alle Hierarchie-Ebenen gleich. Die Erfolgsbeteiligung berechnet sich aus dem Konzernergebnis und der Dividende der Stammaktie sowie einem einheitlichen Basiswert für jede Gehaltsgruppe.

Doch nicht nur bei der Erfolgsbeteiligung will der Autobauer scheinbar den Rotstift ansetzen. Laut Mitgliedern des BMW-Betriebsrats seien auch Einschnitte beim Weihnachtsgeld geplant. Bislang erhöhte der Premiumhersteller die tarifvertraglich vorgeschriebene Leistung freiwillig von 55 Prozent auf 100 Prozent des jeweiligen Monatsgehalts. Damit soll 2017 offenbar Schluss sein. Doch dieses Jahr soll die Maßnahme noch nicht greifen.

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gp