Mitarbeiter von BMW Brilliance

BMW möchte seinen CO2-Ausstoß in China bis 2030 um 20 Prozent reduzieren. Bild: BMW

| von Werner Beutnagel

Wie China-Chef Jochen Goller auf einer BMW-Konferenz zu Nachhaltigkeit in Peking ankündigte, will der Münchner Autobauer die Emissionen zusammen mit seinen Zulieferern über die ganze Beschaffungskette bis 2030 um 20 Prozent verglichen mir 2019 verringern.

"Wir müssen auf die gesamte Wertschöpfung schauen", sagte Goller der am Rande der Konferenz der Deutschen Presse-Agentur. Die Mehrheit der Emissionen stamme aus der Lieferkette vor der Produktion. Das 20-Prozent-Ziel gilt als ehrgeizig, weil durch die Umstellung auf die Produktion batteriebetriebener Autos eigentlich ein Zuwachs um 40 Prozent erwartet wird, wenn keine weiteren Maßnahmen ergriffen würden.

Der Betrieb der BMW-Werke in China soll schon bis Ende des Jahres kohlendioxidneutral werden. Auch soll der CO2-Ausstoß in der eigenen Produktion bis 2030 um 80 Prozent verringert werden, kündigte Goller auf dem Spitzentreffen an, an dem hohe chinesische Umweltvertreter und Kooperationspartner wie der chinesische Batteriehersteller CATL und der staatliche Stromversorger State Grid teilnahmen.

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