BMW Werk Landshut: Fräsen des Carbondachs für den BMW M3. - Bild: BMW

BMW Werk Landshut: Fräsen des Carbondachs für den BMW M3. - Bild: BMW

Allerdings sei er über den Schritt von VW überrascht, sagte BMW-CEO Norbert Reithofer am Dienstag auf dem Genfer Automobil-Salon.

Der Deal sei “interessant”. Eine weiterreichende Bewertung sei zu diesem Zeitpunkt schwierig. Die Volkswagen AG hatte den Erwerb eines Anteils von insgesamt 8,18 Prozent an der SGL Carbon SE am Montag mitgeteilt.

Die BMW AG kooperiert ihrerseits seit dem Frühjahr 2009 über das Gemeinschaftsunternehmen SGL Automotive Carbon Fibers bei leichten, hitze- und korrosionsbeständigen Kohlenstofffasern mit der Wiesbadener Firma. Aktuell wird ein gemeinsames Carbonfaserwerk in Moses Lake im US-Bundesstaat Washington gebaut, in das beide Gesellschaften insgesamt 100 Millionen US- Dollar investieren. Zudem steckte BMW zuletzt weitere Millionen in die Werke in Landshut und Wackersdorf, wo künftig Kohlefaserplatten hergestellt werden, die dann zu Karosserieteilen für die Elektroautos weiterverarbeitet werden.

Inklusive der Komponentenfertigung investieren BMW und das Carbonfaser-Joint-Venture mit SGL insgesamt rund 530 Millionen Euro in das Elektroauto-Projekt, das in Summe mehr als 1.000 Arbeitsplätze schaffen wird.

Dow Jones Newswires