BMW Reithofer breit

Norbert Reithofer: "BMW versucht, Preisnachlässe soweit wie möglich zu vermeiden und zugleich seine Marktanteile zu halten." - Bild: BMW Group

Zu Premiumfahrzeugen passten zwar keine hohen Nachlässe, der Wettbewerb sei “jedoch sehr intensiv, weshalb auch wir uns von der Marktentwicklung nicht ganz abkoppeln können”, sagte Vorstandschef Norbert Reithofer der “Börsen-Zeitung” (Dienstag).

“Wir versuchen, Preisnachlässe soweit wie möglich zu vermeiden und zugleich unsere Marktanteile zu halten.” Denn es koste “viel Geld, verloren gegangene Marktanteile wieder aufzuholen”, räumte er ein.

Preisnachlässe soweit wie möglich vermeiden

Reithofer bezeichnete die Lage auf dem westeuropäischen Markt aufgrund der Euro-Krise als “weiterhin schwierig”. Dies gelte insbesondere für Italien, Spanien und Frankreich. “Aber auch Deutschland ist kein Selbstläufer mehr.” Der BMW-Chef befürchtet, dass der westeuropäische Markt 2013 um rund fünf Prozent zurückgeht und deshalb eine “große Herausforderung” bleibt.

Der Münchener Autohersteller treibt seine Geschäftsexpansion außerhalb Europas voran, wodurch sich der Anteil des Alten Kontinents am Konzernabsatz verringert. Reithofer peilt für Europa eine Quote von 40 Prozent an. China, Nordamerika und der Rest der Welt sollen künftig jeweils 20 Prozent zu den Verkäufen beisteuern.

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dpa/Guido Kruschke