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BMW konzentriert sich nach eigenem Bekunden auf Profitabilität, weniger auf Stückzahlen. Bild: jck

| von Andreas Karius

Das Plus kam vor allem von der Kleinwagenmarke Mini. Die Stammmarke BMW, die im vergangenen Jahr die Krone unter den Premiummarken an den Stuttgarter Rivalen Daimler mit seiner Hausmarke Mercedes-Benz verlor, verkaufte mit 153.511 Autos nur 0,1 Prozent mehr.

Das Hauptaugenmerk von BMW liege derzeit auf der Profitabilität, sagte BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson. In den USA blieben die Marktbedingungen schwierig, zudem belaste der Modellwechsel beim neuen 5er und dem Familiengeländewagen X3. BMW hatte mehrfach betont, beim Wettlauf unter den Premiummarken für Stückzahlen nicht auf Rendite verzichten zu wollen. Im Gesamtjahr hat BMW insgesamt bisher 4,3 Prozent mehr Autos abgesetzt.

Vom selbstgesteckten Ziel, im laufenden Jahr 100.000 Fahrzeuge zu verkaufen, ist BMW noch ein gutes Stück entfernt. Die Marke hat in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 50.711 elektrifizierte Autos verkauft, fast die Hälfte des Absatzes fehlt also noch. Die Verkäufe elektrifizierter Modelle liegen allerdings um 75 Prozent über dem Vorjahr. Ab 2019 will BMW alle Baureihen auch als reine E-Autos anbieten.

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