BMW Ungarn

BMW hat bisher nur wenig darüber preisgegeben, was voraussichtlich in Ungarn produziert werden soll. Bild: BMW

| von Stefan Grundhoff

BMW kündigte im Jahre 2018 an, rund eine Milliarde Euro für den Standort auszugeben, der eine Kapazität von rund 150.000 Einheiten pro Jahr haben soll. Es wird erwartet, dass rund 1.000 Arbeitsplätze direkt und zahlreiche Arbeitsplätze bei Zulieferern und Dienstleistern in der Region geschaffen werden.

Die BMW Group hat nur sehr wenige Informationen darüber preisgegeben, was voraussichtlich am Standort produziert wird. Die Analysten von IHS Markit gehen jedoch davon aus, dass das Werk so konfiguriert werden wird, dass die Modelle auf der Einstiegsplattform (2er Active Tourer, 1er, X1 / X2) mit Front- und Allradantrieb in Debrecen gefertigt werden. Auch elektrifizierte Fahrzeuge können am Standort produziert werden.

Zu den OEMs, die bereits Fahrzeuge in Ungarn produzieren, gehören Suzuki, das seit 1992 Fahrzeuge am Standort Esztergom baut, der Volkswagen Konzern und Daimler. Letztere produzieren dort Kompaktfahrzeuge für ihre beiden Premium-Kernmarken: Der VW-Konzern fertigt derzeit den Audi A3 und den TT, zu denen noch in diesem Jahr der Kompakt-Crossover Q3 der zweiten Generation hinzukommt. Daimler baut derzeit seine Mercedes A-Klasse und CLA-Klasse, nachdem die dortige Produktion der B-Klasse im vergangenen Jahr eingestellt wurde.

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