BMW X3

Im Juli hat sich der Absatz des BMW X3 mit 9.762 Modellen nahezu verdreifacht und gehört damit zu den Topsellern im Programm des Münchner Oberklasseherstellers. - Bild: BMW

Insgesamt verkaufte der Konzern dank der ungebrochen hohen Nachfrage weltweit 129.094 Wagen der Marken BMW, Mini und Rolls Royce – ein Plus von 7,6 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat, wie der Konzern am Montag mitteilte.

“Dies war der bislang absatzstärkste Juli in der Geschichte der BMW Group. Wir sind damit auf einem guten Weg, im Gesamtjahr mit über 1,6 Millionen verkauften Fahrzeugen einen neuen Absatzrekord zu erreichen.” freut sich BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson.

In den ersten sieben Monaten verkaufte der Konzern weltweit 962.468 Fahrzeuge, ein Plus von fast 18 Prozent. Zu den Topsellern zählten der BMW X3, der X1 und die 5er Modellreihe. Stark gefragt war auch der Mini mit 20.153 Einheiten im Juli und 162.066 Fahrzeugen im laufenden Jahr – dies ist ein Zuwachs von 27,1 Prozent.

Wachstumsmärkte USA und China

Die BMW Group legte im Juli in vielen Märkten deutlich zu. In den USA lieferte das Unternehmen 26.120 Fahrzeuge an Kunden aus, ein Plus von 11,7 Prozent. Mit 21.409 verkauften Automobilen war BMW auch im Juli die erfolgreichste Premiummarke in den USA.

Deutliche Zuwachsraten verbuchte die BMW Group im Juli auch in China: Dort stiegen die Auslieferungen der Marken BMW und Mini um 36,1 Prozent auf 18.858 Einheiten. In Deutschland wurden insgesamt 23.212 Fahrzeuge der Marken BMW und Mini neu zugelassen, womit der Absatz insbesondere aufgrund des Modellwechsels beim BMW 1er etwa auf Vorjahresniveau liegt.

Auch in n den Wachstumsmärkten Brasilien (1.121 Fahrzeuge / +22,1 %), Russland (2.560 Fahrzeuge / +53,9 %), Indien (840 Fahrzeuge / +57 %) und Korea (2.560 Fahrzeuge / +94,9 %) erzielte der Autobauer im Juli erneut deutlich zweistellige Absatzsteigerungen.

BMW Group Absatz im/per Juli 2011 auf einen Blick
BMW Zahlen Juli 2011

Premiumkonkurrenz legt ebenfalls Bestwerte vor

Der bayerische Erzrivale Audi hatte bereits am Freitag ebenfalls neue Bestwerte vermeldet. Im Juli verkaufte die Volkswagen-Tochter weltweit 106 000 Autos, so viele wie in noch keinem anderen Juli. Den kräftigen Zuwachs von 16 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat verdanken die Ingolstädter vor allem der weiter wachsenden Nachfrage in China, dem inzwischen wichtigsten Markt der Marke. Insgesamt verkaufte Audi in den ersten sieben Monaten 758 950 Wagen, ein Zuwachs von 17,4 Prozent im Vorjahresvergleich.

Auch Daimler hat im vergangenen Monat so viele Autos verkauft wie in keinem anderen Juli. Insgesamt setzte die Personenwagensparte Mercedes-Benz Cars 108 912 Autos weltweit ab, ein Plus von 2,7 Prozent im Vergleich zum Juli des Vorjahres. Auf Sicht der ersten sieben Monate waren es 774 244 Autos und damit 8,5 Prozent über dem Vorjahreswert, wie der Konzern bereits vergangenen Donnerstag mitgeteilt hatte.

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dpa/Guido Kruschke