X4

Auch im Juli kann nichts BMW vom Erfolgskurs abbringen. Mit dem neuen X4 wollen die Münchner ihr Wachstum noch beschleunigen. Bild: BMW Group

In den ersten sieben Monaten konnte beim Absatz mit einem Zuwachs von 7,0 Prozent auf 1.184.170 (Vj. 1.106.852) Fahrzeuge ebenfalls ein neuer Höchstwert in diesem Zeitraum erreicht werden. “Die starke Absatzentwicklung im ersten Halbjahr hat sich erfreulicherweise im Juli fortgesetzt”, sagte Ian Robertson, Mitglied des BMW-Vorstands. “Wir streben weiterhin eine weltweit ausgeglichene Absatzverteilung an?, erklärte Robertson mit Blick auf die weltweite Absatzsituation. Für das Gesamtjahr 2014 strebt BMW beim Absatz weiterhin einen deutlichen Zuwachs auf mehr als zwei Millionen Fahrzeuge an.

Absatz nach Marken

Der weltweite Absatz der Marke BMW legte im Juli um 8,4 Prozent auf 139.399 (Vj. 128.596) und seit Jahresbeginn um 10 Prozent auf insgesamt 1.025.747 (Vj. 932.823) Einheiten zu. Noch nie zuvor sind bereits nach sieben Monaten weltweit mehr als eine Million Fahrzeuge der Marke BMW verkauft worden. Die Auslieferungen der meistverkauften Modellreihe BMW 3er stiegen seit Jahresbeginn auf 271.720 Fahrzeuge ein Plus von 6,2 Prozent. Die neue 4er Reihe kam im selben Zeitraum auf 57.524 Einheiten. Der Absatz der 5er Reihe legte in den ersten sieben Monaten um 7,4 Prozent auf 223.587 ausgelieferte Fahrzeuge zu. Auch die X Familie ist weiter auf Erfolgskurs. Vom gerade neu gestarteten X4 konnten im Juli bereits 1.296 Fahrzeuge abgesetzt werden. Ein wesentlicher Wachstumstreiber bleibt nach wie vor der BMW X5 mit einem Plus von 31,4 Prozent auf 79.537 Einheiten seit Jahresbeginn. Ein Jahr nach der Weltpremiere des BMW i3 kletterte der Absatz des E-Autos per Juli auf 6.620 Einheiten.

Auch MINI konnte im Vergleich zum Vorjahr etwas zulegen und den laut BMW “besten Juli aller Zeiten verzeichnen.” Insgesamt wurden weltweit 24.259 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, ein Plus von 3,2. BMW hofft, dass sich dieser Trend auch in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen wird. Der Absatz der dritten Generation des Kernmodells MINI Hatch stieg im Juli um 22,3 Prozent auf 11.970 (Vj. 9.785) Einheiten. Allerdings muss BMW beim Blick aufs Gesamtjahr einen Absatzrückgang bei seinem Lifestyle-Flitzer hinnehmen. Insgesamt wurden seit Jahresbeginn 156.154 Fahrzeuge der Marke MINI verkauft. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren noch 172.314 Einheiten, ein Minus von 9,4 Prozent. Ein Grund hierfür ist im bereits vollzogenem Modellwechsel zu sehen.

Auf allen Kontinenten stark

In Asien legte die BMW Group per Juli mit 373.594 (Vj. 318.821) ausgelieferten Fahrzeugen um 17,2 Prozent zu. China verzeichnete mit einem Anstieg um 21,8 Prozent auf 261.919 verkaufte Fahrzeuge weiterhin ein zweistelliges Wachstum (Vj. 214.994). Deutlich zulegen konnte unter anderem auch Südkorea mit einem Plus von 16,7 Prozent auf 25.736 (Vj. 22.053) Fahrzeuge.

In Amerika verzeichnete die BMW Group seit Jahresbeginn ein leichtes Plus von 3,6 Prozent auf insgesamt 259.658 (Vj. 250.517) Fahrzeuge. In den USA wurden dabei 213.754 (Vj. 202.780) Fahrzeuge ausgeliefert, was einem Zuwachs von 5,4 Prozent entspricht.

In Europa steigerte die BMW Group ihren Absatz in den ersten sieben Monaten des Jahres um 2,8 Prozent auf 513.707 (Vj. 499.902) ausgelieferte Fahrzeuge. Großbritannien – der viertgrößte Markt der BMW Group – verzeichnete im Juli mit einer Steigerung von 9,3 Prozent auf 12.920 Einheiten einen deutlichen Zuwachs (Vj. 11.825). Per Juli wurden hier 111.261 Fahrzeuge ausgeliefert, ein Plus von 2,5 Prozent (Vj. 108.578). In Deutschland konnte im Juli mit 23.646 Auslieferungen ein Wachstum von 8,7 Prozent erzielt werden.

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BMW / Gabriel Pankow