BMW Autohaus Friedrich Lauf

BMW plant eine Änderung seiner Vertriebsstruktur in Deutschland. Ziel ist, die Vertriebskosten deutlich zu senken. – Bild: Archiv

Entsprechende Informationen der Wirtschaftswoche bestätigte ein BMW-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa am Samstag. An eine Aufgabe von Standorten werde jedoch nicht gedacht, betonte er.

Dem Bericht zufolge könnten Beschäftigte durch die Umstrukturierung unter anderem Sonderzahlungen wie Erfolgsbeteiligung und Betriebsrente verlieren. Außerdem könnten sie nach einem anderen Tarif bezahlt werden. Der BMW-Sprecher sagte hingegen, dass die Änderungen für Mitarbeiter keine Auswirkungen hätten. Nur Managementfunktionen und Berichtslinien änderten sich teilweise.

Die Niederlassungen sollen laut Wirtschaftswoche zu sechs Verbünden zusammengefasst werden, die Zuständigkeiten neu geordnet werden: München leite den Süden, Berlin den Verbund Ost, Hamburg den Verbund Nord, Düsseldorf den Westen, Stuttgart den Südwesten und Frankfurt den Verbund Mitte. Ziel der Umstrukturierung ist laut dem Magazin die Senkung der Vertriebskosten angesichts des scharfen Wettbewerbs auf dem deutschen Markt für Premiumautos.

Der BMW-Sprecher betonte, dass die geplante Umstrukturierung nicht Teil eines Sparprogramms sei. Stattdessen sollten Verbünde, die bereits seit 2008 informell bestünden, offiziell zu Niederlassungsverbünden gemacht werden.

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