Die X-Modelle von BMW waren im 1.Quartal wieder die großen Absatztreiber. Und es kommt noch mehr.

Die X-Modelle von BMW waren im 1.Quartal wieder die großen Absatztreiber. Und es kommt noch mehr. Im Bild der BMW X4. Bild: BMW

Damit übertraf der Münchner Premiumhersteller die ohnehin hoch gesteckten Erwartungen der Analysten. Allerdings: Aufgrund der hohen Investitionen stagnierte bei der Kernmarke BMW das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) bei 1,58 Milliarden Euro. Die weltweiten Auslieferungen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce stiegen im ersten Quartal um 8,7 Prozent auf den neuen Quartalsrekord von 487.024 Fahrzeugen.

“Die BMW Group ist stark in das neue Geschäftsjahr gestartet. Wir haben neue Bestmarken beim Absatz und Konzernergebnis vor Steuern in einem Auftaktquartal erzielt. Im Segment Automobile liegen wir mit einer EBIT-Marge von 9,5 Prozent weiterhin in der oberen Hälfte des von uns angestrebten Rendite-Korridors von acht bis zehn Prozent”, sagte der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Norbert Reithofer, am Dienstag in München. Durch das Ergebnis sieht sich BMW im Ziel bestätigte, 2014 in der Gruppe erstmals mehr als zwei Millionen Fahrzeuge zu verkaufen.

BMW erstmals mit mehr als 400.000 Auslieferungen im Quartal

Die Marke BMW konnte im ersten Quartal erneut ihre weltweite Spitzenposition im Premiumsegment behaupten und erstmals in einem Auftaktquartal die Marke von 400.000 ausgelieferten Fahrzeugen übertreffen. Die weltweiten Verkäufe stiegen um 12,3 Prozentz auf 428.259 (Q1/2013:2013: 381.404) Autos. Die Modellreihen BMW 3er, 5er und 6er sowie der X5 waren in ihren jeweiligen Segmenten Marktführer.

X-Modelle treiben Absatz

Ein starker Wachstumstreiber waren im ersten Quartal erneut die BMW X-Modelle. Die Auslieferungen des BMW X1 stiegen bis Ende März um 14,8 Prozent auf 43.262 Einheiten. Der Absatz des BMW X3 legte um 10,9 Prozent auf 40.125zu. Auf Erfolgskurs ist auch unverändert der neue BMW X5, der um 13,8 Prozent auf 31.025 Einheiten zulegen konnte.

Die Nachfrage nach dem BMW i3 ist weiterhin hoch. Im ersten Quartal wurden von dem Elektrofahrzeug weltweit 2.022 Fahrzeuge abgesetzt. Die Absatzzahlen dürften in den kommenden Monaten mit der zunehmenden Verfügbarkeit des Fahrzeugs – ein Großteil der Produktion wurde bislang als Vorführ- und Ausstellungsfahrzeug an die Märkte ausgeliefert – weiter zulegen. Allein im Monat März wurden bereits rund 1.000 i3 verkauft. In den vergangenen Wochen wurde die i3 Produktion planmäßig weiter hochgefahren und liegt derzeit bei rund 100 Fahrzeugen pro Tag. Nach dem Marktstart in Europa ist der i3 seit April auch in den USA zu haben, die der größte Absatzmarkt für das Fahrzeug werden dürften.


Mini leidet unter Modellwechsel

Bei der Marke Mini ging der Absatz angesichts des Modellwechsels beim Kernmodell ? der neue Mini Hatch wird seit Ende März ausgeliefert ? in den ersten drei Monaten des Jahres wie erwartet um -12,5 Prozent auf 57.868 Einheiten zurück. Als “erfreulich hoch” bezeichnete BMW das Interesse am Mini Hatch, was sich ab Sommer auch positiv in den Absatzzahlen niederschlagen dürfte.

Auf Rekordkurs befindet sich auch Rolls-Royce. Nach vier Rekordjahren in Folge konnte der weltweite Absatz im ersten Quartal 2014 erneut um 39,7 Prozent auf 897 Einheiten gesteigert.

Unter den weltweiten Märkten ragt das Ergebnis in Asien heraus. Dort stieg der Absatz um 21,8 Prozent auf 158.582 Einheiten, in China fiel das Ergebnis mit +25,4 Prozent auf 108.143 Einheiten noch wuchtiger aus. Dagegen nimmt sich das Wachstum in Amerika mit +3,5 Prozent auf 99.840 (USA: +2,7 Prozent auf 81.248 Einheiten) bescheiden aus.

Ungeachtet der weiterhin herausfordernden Rahmenbedingungen in einigen Märkten verzeichnete das Unternehmen im ersten Quartal in Europa einen Absatzzuwachs von 3,4 Prozent auf 214.210 Fahrzeuge.

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BMW/dpa/Frank Volk