Rupert Stadler

Rupert Stadler: Operativ verdiente der Oberklassehersteller rund 1,1 Milliarden Euro. - Bild: Audi

Die bayerischen Erzrivalen BMW und Audi haben in den ersten drei Monaten des Jahres soviele Autos verkauft wie in keinem Auftaktquartal zuvor. In der dieser Woche legen beide ihre Zahlen für das erste Vierteljahr vor und dürften auch dabei Bestmarken vermelden. Vor allem die Nachfrage nach großen Limousinen und Geländewagen, aber auch der weltweit ungebrochene Auto-Boom, treibt die Gewinne hoch.

Audi macht am 2. Mai den Anfang. Zwei wesentliche Ziffern der Ingolstädter sind bereits bekannt: Operativ verdiente der Oberklassehersteller rund 1,1 Milliarden Euro und trug damit den größten Batzen zum Rekordgewinn der Konzernmutter Volkswagen bei.

Der Umsatz knackte zwischen Januar und März die 10-Milliarden-Marke und wuchs um gut 27 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro. Audi-Chef Rupert Stadler will nach Rekorden im vergangenen Jahr auch 2011 Bestmarken setzen und den Abstand zur Münchner Konkurrenz verkürzen.

BMW hingegen will in diesem Jahr seine Spitzenposition ausbauen und ebenfalls ein Rekordjahr einfahren. Beim Absatz konnte der Dax-Konzern zwischen Januar und März bereits glänzen, am 4. Mai legt das Unternehmen seine Finanzzahlen vor. Und auch die dürften ziemlich gut ausfallen: Vor allem das neue 5er Modell macht den Münchnern viel Freude und verkauft sich weltweit ausgesprochen gut.

Insgesamt setzte der Konzern zwischen Januar und März 382.758 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ab, ein Plus von gut 21 Prozent verglichen mit der Startquartal des vergangenen Jahres.

Am kräftigsten war der Zuwachs in Asien, vor allem in China, aber auch in Europa und den USA konnte BMW weiter zulegen. Im Reich der Mitte konnte BMW bei den Verkaufszahlen näher an Audi heranrücken. Die Ingolstädter liegen in China dank des frühen Markteinstiegs noch immer vor BMW und Daimler.

dpa/Guido Kruschke