BMW Mini

Der Stadtflitzer Mini konnte gute Absatzzahlen vorweisen. - Bild: BMW

Die Zuwächse fallen inzwischen allerdings geringer aus als noch zu Jahresbeginn. Dies liegt vor allem an der wegen des deutlichen Aufwärtstrends im Frühjahr 2010 schwerer zu toppenden Basis.

Branchenprimus BMW verkaufte im April weltweit 137.183 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls Royce, ein Zuwachs von knapp 18 Prozent. Vor allem der Stadtflitzer Mini verkaufte sich gut (+34 Prozent). Das Plus im bisherigen Jahresverlauf liegt auf Konzernebene damit bei gut einem Fünftel auf 519.944 abgesetzte Autos.

“Unser Wachstum steht auf breiter Basis – wir konnten im April unseren Absatz in fast allen Regionen und Märkten steigern”, sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson. “Deutschland, die USA und China sind unsere drei größten Märkte. Aber auch in den jungen, dynamischen Märkten Brasilien, Russland, Indien, Korea und Türkei, die wir BRIKT-Staaten nennen, verzeichnen wir kräftige Zuwachsraten. Wir sind auf Kurs, in diesem Jahr einen Rekordabsatz von deutlich über 1,5 Millionen Fahrzeugen (…) erreichen.”

Auch Konkurrent Audi ist auf Rekordkurs: “Audi fährt weltweit weiter deutliches Wachstum ein. Angesichts der aktuellen Auftragslage zeigt unser Kurs klar auf das Jahresziel von 1,2 Millionen Autos”, sagte Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer. Im Vormonat brachte die Ingolstädter Volkswagen-Tochter rund 109.400 Autos an die Kunden in aller Welt – gut 13 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Die größten Zuwächse gab es in China und Frankreich (jeweils +21 Prozent) und Deutschland (+16 Prozent). In den ersten vier Monate des Jahres lagen die Audi-Auslieferungen mit rund 422.000 Autos um 17 Prozent über dem Vergleichszeitraum 2010.

Die Daimler-Pkw-Tochter Mercedes-Benz hatte die Verkaufszahlen für April bereits in der vergangenen Woche veröffentlicht. Die Stuttgarter setzten im Vormonat insgesamt 110.044 Autos ab (+7,7 Prozent), wovon knapp 101.000 den Stern auf der Motorhaube trugen. Auch Mercedes-Benz peilt für 2011 Bestmarken beim Absatz an.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke