Wei Jianjun, Gründer und Chairman von Great Wall Motor, und BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich bei der Vertragsunterzeichnung

Wei Jianjun, Gründer und Chairman von Great Wall Motor, und BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich bei der Vertragsunterzeichnung. Bild: BMW

| von Andreas Karius

Die Gründung des Joint Ventures stehe noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigung, angesiedelt werden soll es in der Provinz Jiangsu nördlich von Shanghai. Das neue Unternehmen soll auch für Great Wall elektrische Fahrzeuge herstellen.

BMW hatte bereits im Februar mit Great Wall die Absicht bekundet, den vollelektrischen Mini zusammen auch in China bauen zu wollen. Bisher werden Minis nur in England und beim Auftragsfertiger Nedcar in den Niederlanden gefertigt. 2019 soll der erste rein batteriegetriebene Mini im britischen Stammwerk in Oxford vom Band laufen.

China ist auch für die Kleinwagenmarke von BMW ein bedeutender Markt, vor allem aber gilt China wegen Zulassungsbeschränkungen für Verbrennungsmotoren als der Leitmarkt für Elektromobilität. Ab 2019 müssen Hersteller im Land zudem bestimmte Quoten für den Anteil elektrischer Antriebe erfüllen, was dem Markt für Elektroautos zusätzlichen Schub gegen dürfte.