Wollen nun auch gemeinsam Hybrid-komponenten entwickeln: Bereits im Januar 2010 unterzeichneten

Wollen nun auch gemeinsam Hybrid-komponenten entwickeln: Bereits im Januar 2010 unterzeichneten beide Konzernchefs eine Vereinbarung zur Fortführung der Kooperation zwischen der BMW Group und PSA Peugeot Citroën Paris, sitzend (v.l.) Philippe Varin, Vorsitzender des Vorstands PSA Peugeot Citroën, und Dr. Norbert Reithofer, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG. - Bild: BMW

Durch die gemeinsame Entwicklung und Produktion der Komponenten, die in Hybrid-Fahrzeugen mit Frontantrieb zum Einsatz kommen sollen, sowie durch einen gemeinsamen Einkauf würden beide Partner signifikante Skaleneffekte erzielen, teilte der Münchener Konzern am Montag mit.

Die Vereinbarung soll zudem die Nutzung standardisierter Schlüsselkomponenten für die Elektrifizierung von Fahrzeugen ermöglichen. “Diese Kooperation leistet einen wichtigen Beitrag zu einer wettbewerbsfähigen Kostenstruktur im Bereich Elektrifizierung. Es ist zudem ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu nachhaltiger Mobilität”, sagte Dr. Norbert Reithofer, Vorstandsvorsitzender der BMW AG.

„Wir freuen uns, unsere lange bestehende Kooperation, die auf einer engen Beziehung zwischen unseren beiden Unternehmen basiert, zu erweitern“, fügte der Vorsitzende des Vorstands von PSA Peugeot Citroën, Philippe Varin, hinzu.  „Durch die Kombination der Expertise beider Partner werden wir deutliche Wettbewerbsvorteile schaffen.“

Zu den finanziellen Details der Vereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart.

BMW und die Peugeot – PSA Peugeot Citroen SA kooperieren bereits seit einigen Jahren bei Motoren. Im Februar 2010 hatten sich die beiden Konzerne auf die Entwicklung der nächsten Generation des gemeinsam konzipierten 4-Zylinder-Benzinmotors verständigt, der auch die EU-6-Anforderungen erfüllen wird. Der Kooperationsmotor wird derzeit in mehreren Modellen der Marken Mini, Peugeot und Citroën verbaut.

Dow Jones Newswire/gw