DriveNow

Detlev Pätsch (Sixt AG) und Ian Robertsom (BMW AG) stellen DriveNow vor. - Bild: BMW

In München startet DriveNow mit rund 300 BMW-1er- und Mini-Modellen, in Berlin ist der Start mit rund 500 Fahrzeugen geplant. In den kommenden Jahren sollen weitere europäische Metropolen erschlossen werden, hieß es in der Mitteilung. Langfristig ist geplant, DriveNow auch auf anderen Kontinenten einzuführen. Geht es nach den Unternehmen, sollen bis zum Jahr 2020 weltweit eine Million Mitglieder DriveNow nutzen.

DriveNow soll ein stationsunabhängiges Car Sharing sein, bei dem feste Annahme- und Rückgabestationen nicht benötigt werden. Kunden können nach erstmaliger Anmeldung im Internet, über ihr Smartphone oder einfach auf der Straße freie Wagen finden und ohne Reservierung nutzen.

BMW will in das paritätische Gemeinschaftsunternehmen vor allem seine Premiumfahrzeuge und die Technologien im Auto einbringen – Sixt Premium-Services sein Vermiet-Know-How, IT-Systeme sowie das flächendeckende Stationsnetzwerk zur Registrierung der Kunden. Der Münchener DAX-Konzern will DriveNow auch unter der neuen Elektro-Submarke BMW i anbieten, die 2013 mit dem als “Megacity Vehicle” bekannt gewordenen i3 an den Start geht.

“Es besteht ein zunehmender Bedarf an flexiblen Mobilitätsangeboten im urbanen Umfeld. Das Premium-Car-Sharing-Angebot DriveNow stößt genau in diese Lücke vor. Wir wollen dadurch ein profitables neues Geschäftsfeld eröffnen und zugleich neue potenzielle Kunden an unsere Marken heranführen”, sagte Vertriebschef Ian Robertson.

Das Joint Venture ist nicht die erste Kooperation von BMW mit dem Autovermieter. Seit fast sechs Jahren beliefern die Münchener Sixt mit Leihwagen. Zudem arbeiten beide Unternehmen im Marketingbereich zusammen. Ziel sei es, die Kooperation weiter zu vertiefen, hieß es in der Mitteilung vom Montag. Die beiden Unternehmen arbeiten nach eigenem Bekunden an der Entwicklung und Umsetzung von Ideen für innovative Mobilitätsdienstleistungen.

Dow Jones Newswires/gk