Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) führte einen aktuellen Autobauer-Vergleich unter den 16 führenden Autokonzernen durch.

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) führte einen aktuellen Autobauer-Vergleich unter den 16 führenden Autokonzernen durch. Logos BMW und VW

Bei Absatz und Umsatz schnitt im ersten Quartal kein Autobauer besser ab als VW, derweil verteidigte BMW den Titel als profitabelster Konzern, wie aus einem aktuellen Vergleich der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) unter den 16 führenden Autokonzernen weltweit hervorgeht.

Zwar habe der starke Euro für einen auf den ersten Blick holprigen Start ins Jahr gesorgt, insgesamt aber sei die operative Entwicklung der deutschen Konzerne zufriedenstellend, analysierte EY-Autoexperte Peter Fuß. "Gewinn und Margen liegen auf hohem Niveau, das Absatzwachstum zeigt, dass die Richtung stimmt", sagte er.

Mit einer Marge, also dem Verhältnis von Umsatz zu operativem Ergebnis, von 12,0 Prozent platzierte sich BMW der Erhebung zufolge vor Suzuki (11,0) und Daimler (8,4). VW als Absatz- und Umsatz-Spitzenreiter war vor allem Toyota dicht auf den Fersen. Beim operativen Ergebnis schafften es VW, Daimler und BMW auf die Plätze zwei, drei und vier - hinter Toyota.

Wichtigster Wachstumsmotor war laut EY-Studie erneut das Geschäft in China, wo alle deutschen Hersteller zusammen stärker zulegten als der Markt insgesamt. In China konnten die deutschen Autokonzerne ihre Marktführerschaft im Premiumsegment trotz wachsender Konkurrenz durch selbstbewusstere einheimische Hersteller ausbauen, sagte Fuß. Entsprechend viel hänge nun aber auch vom Geschäft in China ab.