Batterieproduktion für BMW in Spartanburg

Batterieproduktion in Spartanburg: In dem US-amerikanischen Werk kann eine neue Montagelinie nun verschiedene Typen der Batterien der vierten Generation fertigen. Bild: BMW

BMWs werkseigene Batteriefabrik produziert ab sofort die neuen Batterien der vierten Generation. Diese sind für die ebenfalls in Spartanburg produzierten Plug-in-Hybrid-Modelle des neuen BMW X5 und des künftigen BMW X3 bestimmt.

„Wir haben rund zehn Millionen US-Dollar in eine neue Batterie-Montagelinie investiert und die Fläche auf mehr als 8.000 Quadratmeter erweitert. Bei entsprechender Marktnachfrage könnten wir damit die Zahl der produzierten Batterien verdoppeln“, erläutert Michael Nikolaides, Leiter Motoren und elektrische Antriebe bei BMW.

Um das wachsende elektrifizierte Fahrzeugportfolio lokal zu bedienen, kann die neue Montagelinie nun verschiedene Typen der Batterien der vierten Generation fertigen. Diesen liegt ein neues Technologiekonzept zugrunde, das sie noch leistungsfähiger macht. Mehr als 120 Mitarbeiter werden bis Ende des Jahres in der Batterieproduktion im Werk Spartanburg tätig sein, so der Hersteller. Sie haben ein umfangreiches Schulungsprogramm absolviert, um die für die Batterieproduktion erforderlichen technologischen Fähigkeiten zu erwerben.

Die BMW Group hat derzeit drei Batteriefabriken: Im Kompetenzzentrum für E-Antriebsproduktion im BMW-Werk Dingolfing, in Spartanburg und im Motorenwerk des Joint Ventures BMW Brilliance Automotive (BBA) in Shenyang. Zusätzlich produziert die BMW Group zusammen mit einem Partner in Thailand Batterien für die lokale Automobilproduktion. Die Batterieforschung des Unternehmens und das Pilotwerk sind in München angesiedelt.