Zwei chinesische BMW-Mitarbeiter fertigen Batterien der fünften Generation für Elektroautos im Werk.

Die Batterien der fünften Generation stellt BMW zunächst in China her. Bild: BMW

| von Fabian Pertschy

Aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach voll- und teilelektrifizierten Fahrzeugen passt BMW seine Produktionsstrukturen an. Am chinesischen Standort Tiexi hat das Joint Venture BMW Brilliance Automotive (BBA) deshalb ein weiteres Batteriezentrum eröffnet, in dem ab sofort die leistungsfähigeren Batterien der fünften Generation BMW eDrive Technologie produziert werden.

Diese weisen einen um zwei Drittel geringeren Kobaltgehalt auf und verbessern die gravimetrische Energiedichte des Speichers auf Zellenebene. „Mit dem neuen Batteriezentrum wird die Kapazität unserer lokalen Batterieproduktion in China mehr als verdoppelt“, so Milan Nedeljković, Produktionsvorstand der BMW AG.

Batterieproduktion in Deutschland

Die neuen Hochvoltspeicher sind bezüglich Leistung und Energiegehalt flexibel skalierbar und dadurch in unterschiedlichen Fahrzeugkonzepten und Segmenten einsetzbar. Erstmals verbaut werden sie noch in diesem Monat, wenn die Produktion des vollelektrischen BMW iX3 im nahegelegenen BBA-Werk Dadong anläuft.

Im Kompetenzzentrum E-Antriebsproduktion in Dingolfing laufen bereits die Vorbereitungen, um die neuen Batterien ebenfalls herzustellen. Im kommenden Jahr sollen sie dann unter Wahrung minimaler Transportwege in weiteren Fahrzeugen wie dem BMW iNext und BMW i4 verbaut werden.

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