BMW i3 breit

BMW wird seinen Kompaktstromer i3 schon ab 35.000 Euro anbieten. - Bild: BMW Group

In Deutschland soll der Wagen für knapp 35.000 Euro zu haben sein, wie der Konzern am Montag mitteilte. Bislang war der Preis auf rund 40.000 Euro geschätzt worden. Das Auto soll im November auf den deutschen Markt kommen. Zum Vergleich: Opels elektrisch angetriebener Plug-in-Hybrid Ampera kostet in der günstigsten Version 45.900 Euro.

Ian Robertson

Ian Robertson: "BMW will von Anfang an mit dem Auto Geld verdienen. Die Investitionen würden sich auszahlen." - Bild: BMW Group

Vetriebschef Robertson spricht von einem “attraktiven Preis”

Vertriebschef Ian Robertson sprach von einem attraktiven Preis. Der i3 kostet inklusive Batterie damit etwa ein Fünftel mehr als die Einstiegsvariante der 3er Limousine, die hierzulande ab 29.000 Euro verfügbar ist. Vor allem will der Premiumautobauer von Anfang an mit dem Auto Geld verdienen. “Die Investitionen würden sich auszahlen”, so Robertson.

Wie groß das Absatzpotenzial für den i3 sein könnte, verrieten die Bayern nach wie vor nicht. Ebenso ist noch unklar, was die i3-Version mit Reichweitenverlängerer kosten wird.

Einstiegsmodell für 35.000 Euro

Die i3-Produktion im Leipziger Werk hat bereits begonnen. Bei der Karosserie setzt BMW komplett auf leichte Materialien wie Carbon und Aluminium, um so das zusätzliche Gewicht der Batterien auszugleichen. Im Vergleich zu einem normalen Auto soll der i3 durch die Leichtbauweise 250 bis 350 Kilogramm leichter sein.

Als Manko sehen Kritiker die Reichweite: Nach 130 bis 160 Kilometern muss der Wagen aufgeladen werden. Das dauert an einer normalen Steckdose acht Stunden, kann aber an einer speziellen Schnellladestation deutlich verkürzt werden. Ein Verbrennungsmotor kann die Batterie unterwegs zwar laden und so die Reichweite erhöhen – der muss aber extra bestellt werden und ist nicht im Basispreis dabei.

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dpa/Dow Jones Newswires/Guido Kruschke