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Nach sieben Monaten steht bei der Marke BMW ein Plus von 1,6 Prozent auf 1,23 Millionen verkauften Autos zu Buche. Ohne ein kräftiges Plus in China wäre der Absatz aber zurückgegangen. Bild: BMW

| von Tino Böhler

Der Autobauer BMW verliert trotz kleinem Verkaufsplus im Juli an Boden gegenüber dem Rivalen Mercedes-Benz. BMW setzte im Vormonat von der Stammmarke weltweit 157.062 Autos ab und damit 1,6 % mehr als vor einem Jahr, wie der Dax-Konzern am Dienstag (13. August 2019) in München mitteilte. Ohne ein kräftiges Plus in China wäre der Absatz aber zurückgegangen. In dem wichtigsten Einzelmarkt der deutschen Autobauer verkaufen sich die Premiumautos trotz Marktschwäche weiter gut, BMW hat vor allem auch seine Produktion im Land ausgeweitet.

Nach sieben Monaten steht bei der Marke BMW ein Plus von 1,6 % auf 1,23 Millionen verkauften Autos zu Buche. Rivale Daimler mit seiner Stammmarke Mercedes-Benz kommt auf 1,32 Millionen Autos, rund 90.000 Fahrzeuge mehr. Nach sechs Monaten war der Vorsprung von Daimler noch geringer, im Juli legten die Stuttgarter aber kräftig zu. Im Vergleich zum Zeitpunkt vor einem Jahr hat BMW den Rückstand jedoch deutlich verkürzt. Die VW-Tochter Audi hat bisher in diesem Jahr rund 1,06 Millionen Autos ausgeliefert und liegt damit auf Rang drei.