BMW-Hochhaus München, BMW-Logo

Trotz Absatzplus verliert BMW in den ersten sieben Monaten des Jahres 2016 etwas den Anschluss an den Rivalen Mercedes. Bild: BMW

| von Andreas Karius

In Amerika sank die Nachfrage weiterhin, aber nicht mehr so stark. Vertriebschef Ian Robertson zeigte sich zufrieden: BMW verzeichne "weiterhin Monat für Monat nachhaltiges und profitables Absatzwachstum", sagte er. Die geplante Produktion für die elektrifizierten BMW 7er-, 3er- und 2er-Modelle für dieses Jahr sei bereits ausverkauft - jetzt werde man darauf reagieren. In Westeuropa seien inzwischen vier Prozent aller verkauften Modelle elektrifiziert, der Absatz des kleinen BMW i3 mit verbesserter Reichweite sei im Juli um ein Drittel auf 2358 Fahrzeuge gestiegen.

In Europa - dem größten und bisher am stärksten wachsenden Markt - legte der Absatz von BMW und Mini im Juli um 5,6 Prozent zu. In Asien zogen die Verkäufe um fast acht Prozent an. In Amerika fiel der Rückgang mit knapp vier Prozent geringer aus als im ersten Halbjahr.

Insgesamt betrachtet stieg der Absatz des Konzerns um 4 Prozent auf 180.080 Autos, die Marke BMW legte ebenfalls um 4 Prozent auf 153.392 Fahrzeuge zu.

Die Marke BMW verliert damit aber weiter etwas den Anschluss an den Oberklasse-Rivalen Mercedes-Benz. Die Stuttgarter verkauften im Juli 9,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Mercedes hat in den ersten sieben Monaten 1,17 Millionen Autos weltweit verkauft. BMW kommt auf 1,14 Millionen.


Fotoshow BMW: Voll vernetzt in die Zukunft